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The Vanishing of Ethan Carter

… The Vanishing of Ethan Carter

Ende letzter Woche erschien The Vanishing of Ethan Carter. Leider habe ich das Spiel aus Zeitgründen bisher nicht beenden können. Diese Tatsache wird sich allerdings bald ändern. Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, hat mich nämlich sehr gut unterhalten. Allein die Spielwelt ist ein Traum für Screenshot-Fanatiker, zu denen ich mich zählen kann. Laut Steam habe ich es bisher auf 99 – nein, kein Scherz – Minuten Spielzeit gebracht. In denen sind stolze 97 Erinnerungsscreens entstanden. Optisch ist der Titel in jedem Fall hübsch anzusehen. So manches Spiel kann sich hier eine Scheibe Abschneiden.

Überzeugen konnte mich jedoch nicht nur die Optik. Auch spielerisch gefällt mir The Vanishing of Ethan Carter bisher sehr gut. Vorab hatte ich mich nicht weiter mit dem Spiel befasst, weshalb ich unbefleckt loszocken konnte. Zu Beginn des Spiels befindet man sich am Ende eines Tunnels und erblickt sogleich die ansprechende Landschaft. Sofort schaltet sich meine Neugier ein, die Entdeckungslust ist groß. Ich verlasse den Weg der vor mir liegt und schrecke auf. Ohne jede Vorwarnung aktiviert sich eine Falle. Huch, wo kommt die denn her?

Nachdem die Nerven kurz flatterten, kehrt die Neugier zurück, denn die Falle ermöglicht eine Interaktion. Ich sehe etwas wie eine Vision – vielleicht eine andere Version der Welt? Auf dem Boden scheinen jede Menge Skeletteile zu liegen, doch was es mit diesem düsteren Bild auf sich hat, bleibt mir verborgen. Ich setze also meinen Weg fort und finde dabei weitere Fallen, die das geheimnisvolle Bild erweitern. Schlau werde ich daraus dennoch nicht.

Schließlich geht es über eine ziemlich marode Brücke und noch ein Stück weiter stolpere ich über eine Leiche. An dieser Stelle beginnt die Detektivarbeit. Wie ein Sherlock Holmes 2.0 mache ich mich daran Hinweise zu suchen und Schlüsse zu ziehen. Stück für Stück setzt sich so ein Puzzle zusammen, welches es schließlich zu lösen gilt.

Bisher habe ich so zwei Mordfälle aufgeklärt und dabei einen Teil der Spielwelt erkundet. Woher mich meine Schritte eigentlich führen sollen, weiß ich selbst noch nicht genau. Ich befinde mich auf der Suche nach dem Jungen Ethan Carter und versuche dabei gleichzeitig dem Geheimnis der Spielwelt auf die Spur zu kommen. Bisher tappe ich allerdings noch im Dunkeln und alles ist sehr mysteriös. Gerade diese Unwissenheit macht The Vanishing of Ethan Carter bisher auch so spannend.

In vielen Spielen steht von Anfang an ein grober Fahrplan fest und der Spieler wird an die Hand genommen. Bei The Vanishing of Ethan Carter gehe ich meines Weges, ohne dass mir jemand sagen würde, wo es als nächstes hingeht. Interaktionen gab es dabei bisher kaum. Kein Geballer, keine Dialoge mit wem auch immer … stattdessen heißt es die schöne Umgebung in aller Seelenruhe erkunden und dabei Rätsel lösen. Diese waren bisher nicht sonderlich knifflig, weshalb der Abend sehr entspannt war. Fortsetzung folgt in jedem Fall sehr bald, denn ich bin gespannt, ob mich The Vanishing of Ethan Carter bis zum Ende gut unterhalten wird.

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