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#Gamephilephoto 38: Zerstörung

Wie so mancher Gamer komme auch ich aus dem Nintendo-Lager. In früher Kindheit entdeckte ich das Nintendo 64 und den GameBoy Classic für mich. Die folgenden Jahre verbrachte ich viele schöne Stunden mit Mario, Zelda, Kirby und Co. Da das Internet damals noch Neuland war, habe ich diverse Magazine über Videospiele gelesen. O.k. … böse Zungen behaupten, das Internet sei auch heute noch Neuland … aber inzwischen gibt es dort zumindest unzählige Seiten, die alle möglichen Bereiche abdecken. Früher war dem noch nicht so und ich habe mich dank Printmedien auf dem Laufenden gehalten. Viele der Hefte drehten sich einzig und allein um Nintendo-Hardware und Spiele. Einige waren allerdings auf mehrere Plattformen ausgerichtet. Dabei fielen mir mit der Zeit immer wieder Spiele ins Auge, die ich aufgrund der fehlenden Hardware nicht spielen konnte.

Schließlich wuchs das Verlangen, Nintendo untreu zu werden und mich an anderen Dingen zu versuchen. Ich liebte noch immer Nintendo, wollte aber nach mehr als 10 Jahren „erwachsenere“ Dinge ausprobieren. So kam es schließlich, dass ich eines schönen Tages im Media Markt war und mir eine Xbox im Crystal Design geholt habe. Als erstes Spiel gab es Soul Calibur 2, da ich das Game bereits von meinem GameCube kannte und liebte. Die für mich damals gigantische Spielauswahl überforderte mich – was ich rasch änderte, Printmedien sei Dank.

Irgendwann stieß ich in einem Heft auf eine Werbeanzeige, die von einem Spielplatz für Erwachsene sprach. Beworben wurde damit das Actionspiel Mercenaries, welches auch als Mercenaries: Playground of Destruction bekannt wurde. Einmal so richtig die Sau rauslassen und mit großen Wummen in die Schlacht ziehen? Die Verlockung war groß und ich langte zu. Obwohl ich auch die Story interessant fand, begeisterte mich vor allem eines bei dem Spiel: Zerstörung. Mit fetter Bewaffnung konnte ich Städte zerlegen, Fahrzeuge in die Luft jagen und eine Spur aus Chaos hinterlassen. Yeah, Mercenaries hat gerockt. Ich hatte unheimlich viel Spaß mit dem Game und habe alles zerlegt, was mir vor Panzerfaust, Maschinengewehr und Panzer kam. Während ich früher nur Büsche mit meinem Schwert zerlegt habe, um an Rubine zu kommen, ging es mit Mercenaries so richtig rund. Das kleine Mädchen war plötzlich älter und zeigte Interesse an „härteren“ Sachen.

Obwohl ich heute gern zu Shootern, Actionspielen und Co. greife, habe ich nie meine Liebe zu Nintendo verloren. Ich zerschlage auch heute noch gern Gras in Zelda und springe in Mario den Gegnern auf dem Kopf rum. Nur darf es eben auch Mal brutaler – und zerstörerischer – zugehen.

Mercenaries Screenshot

PS: Leider wurde auch dieser Screenshot nicht von mir selber gemacht, da ich mit der Xbox keine Screens machen kann. Ihr müsst also – einmal mehr – mit einem offiziellen Screenshot vorlieb nehmen.

 

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Massimo

Yeah! Mercenaries! Das habe ich ja voll vergessen. Was hatte ich für ein Spaß alles in Schutt und Asche zu legen. Ich habe es nie zu Ende gespielt. Als es in den 2 Abschnitt ging, war bei mir die Luft draußen.