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Banished

#Gamephilephoto 42: Planung

Wer schon einmal mit mir gespielt hat, kennt vermutlich meinen offensiven Stil. Taktik, Strategie und lange Vorausplanung sind nicht unbedingt mein Ding. Ich mag es, mit einer schweren Waffe im Anschlag loszuziehen und erst dann zu schauen, was mich eigentlich erwartet. Wenn das Spiel passt, kann ich allerdings auch anders. Ein Beispiel dafür ist Banished. Während man in einigen Strategiespielen erstmal drauflosbauen kann, ist hier Planung ausgesprochen wichtig. Schon relativ früh musste ich feststellen, dass es viele Wege gibt, das Dorf in den Untergrund zu steuern. Nur wenige Jahre können ausreichen, um in einem tragischen und oft nicht mehr zu gewinnendem Kampf um Leben und Tod zu enden.

Eine explodierende Bevölkerung bei zu wenig Nahrung, eine sterbende Bevölkerung wegen zu schwacher Geburtenquoten über Jahre hinweg, eine Epidemie, die das halbe Dorf ausrottet wegen fehlender medizinischer Versorgung, eine Hungersnot, weil der Winter überschätzt wurde und zu wenig Nahrungsvorräte vorhanden sind … Es gibt viele Wege in Banished in Not zu geraten. Dabei gibt es in dem Spiel nicht einmal Kriege, wie man es sonst von solchen Aufbaustrategiespielen kennt. Wer langfristig das Überleben seines Dorfes sichern möchte, braucht in Banished einen Plan. Genau das macht das Spiel für mich auch so interessant. Man muss viele Faktoren beachten und anhand der gegebenen Möglichkeiten einen Plan aufstellen, wie man sein Dorf am besten aufbaut. Fehler lassen sich nur mit viel Geduld und Aufwand ausbügeln. So macht Planung Spaß.

Banished

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