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ARK: Survival Evolved

52 Games #7: It’s a trap

Dieses Mal dreht sich bei 52 Games alles um das Thema „It’s a trap“. Im Laufe meiner langen Zockerweibchenzeit sind mir reichlich Fallen untergekommen. Die fieseste aller Fallen ist und bleibt allerdings für mich die Natur. Von Menschen ausgelegte Fallen kann man sehr oft ausmachen und dann umgehen. Die Natur kann hingegen richtig tückisch sein und lässt sich kaum berechnen. Besonders heftig bekomme ich diese Tatsache gerade bei ARK: Survival Evolved zu spüren.

Ich war noch nie eine überragende Survival-Spielerin, was vor allem an meiner stürmischen Art liegt. Etwas, was ich in ARK schon so manches Mal zu spüren bekam, obwohl ich das Spiel erst wenige Stunden gezockt habe. Obwohl es in dem Spiel scheinbar keinen klassischen Fallen gibt, stellt die Natur mir Schussel mehr als genug davon. Mein Highlight unter all meinen Toden war der Sturz von einer Klippe, inmitten der dunklen Nacht. Trotz Fackel ist mir der Abgrund entgangen und so verabschiedete ich mich während des langen Falls schon gedanklich von meinem Inventar.

Tatsächlich habe ich den Sturz dann aber doch mehr oder weniger überstanden. Mit Knochenbrüchen landete ich auf einem Felsen, vor dem ein wenig freundlich gesinnter Allosaurus auf mich blickte. Welch Ironie des Schicksals. Erstaunlicherweise verzog sich der Allosaurus, um sich einem anderen Saurier zu widmen. Nur wo sollte ich mit meinen Verletzungen und frierend hin, wenn hinter mir eine nicht erklimmbare Gesteinsformation liegt und irgendwo vor mir in der Dunkelheit ein Allosaurus wartet? Die Klippe lag zu allem Übel auch noch am Strand, weshalb vor allem eine Menge Wasser um mich herum war. Tapfer bin ich von dem Felsen geklettert, nur um einige Meter weiter doch dem Allosaurus in die Krallen zu laufen, der längst das Interesse an dem kleinem Flugsaurier verloren hatte.

Die Natur kann schon gemein sein, oder? Fallen braucht es da jedenfalls keine mehr. Die Natur ist in Spielen wie ARK: Survival Evolved eine einzige Falle. Mal tauchen Raptoren aus dem Nichts aus, Mal übersieht man die Megadolon-Flosse im Wasser, Mal spawnt man in unmittelbarer Nähe von einem Rudel Wölfe … Aber es wird, mühsam arbeite ich mich im Level nach oben. Früher oder später werde ich mir zwischen all den Dinosauriern meine erste bescheidene Hütte errichten und eines fernen Tages werde ich eine solche Kreatur bändigen. Dann lege ich die Fallen aus und die Dinos werden zu Gejagten, hah! Bis dahin muss ich mich mit ein paar hübschen Screenshots abfinden, die ich bisher fast alle mit dem Leben bezahlt haben. Der unten stammt von der Allosaurus-Geschichte oben. Wenige Augenblicke später war mein Charakter im Jenseits.

52 Games ARK Survival Evolved Allosaurus

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GwynGaming

Yeah, auch Survival! *schwesterlicher Brofist*
Lustig geschrieben – musste schmunzeln.
Sollte Ark auch mal wieder spielen. Ist schon eine Ewigkeit her! ^-^