Rise of the Tomb Raider

52 Games #8: Eine runde Sache

Dieses Mal hat mich das neue 52 Games Thema ziemlich ins Schwitzen gebracht. „Eine runde Sache“ soll in der achten Runde die Thematik sein. Wäre ich Fan von Sportspielen, wäre ich dort sicher fündig geworden. Das Genre lässt mich allerdings ziemlich kalt. Da ich auch beim Durchstöbern meiner Steam-Bibliothek keinen Geistesblitz hatte, habe ich letztlich beschlossen, einfach die Redewendung „eine runde Sache“ anzuwenden.

Oftmals findet man hier und dort ein paar weniger gelungene Aspekte bei Games. Dann und wann gibt es aber auch Spiele, die einen einfach in ihren Bann ziehen. Für mich ist zum Beispiel Rise of the Tomb Raider ein solches Spiel. Es hat eine brauchbare – wenn auch nicht herausragende –Geschichte, eine tolle Protagonistin, ist optisch ansprechend, bietet einige Nebenaufgaben, viele interessante Orte die einen auch einmal innehalten lassen, motivierende Errungenschaften und eine angemessene Spielzeit.

Spielzeit ist für mich nämlich immer so eine Sache. Natürlich mag ich es, wenn ich mich für zig Stunden in einem Spiel verlieren kann. Meine Freizeit lässt es aber kaum zu, mich mit solchen Games zu befassen. Daher kann ich sehr gut damit leben, wenn ein Spiel nicht übermäßig lang ist. Von mir aus darf es auch nach einer Stunde wieder vorbei sein, wenn mich diese gut unterhalten hat. Ich hätte ohnehin nicht die Zeit, in allen Spielen einen dreistelligen Betrag an Stunden zu lassen. Mit Rise of the Tomb Raider habe ich bisher 32 Stunden verbracht. Das ist ordentlich, aber auch nicht übermäßig viel. Auf deutlich mehr komme ich inzwischen bei kaum noch einem Spiel, da es die Umstände schlicht kaum zulassen.

Aber auch sonst hat mich Rise of the Tomb Raider überzeugt. Ich mag es, wenn ein Spiel mehr als Story bieten kann. Ich brauche allerdings nicht 500 Flaggen, die ich irgendwo in der Spielwelt einsammeln muss. Die Nebenaufgaben im aktuellen Lara-Abenteuer sind nicht so monoton wie manch andere Sidequests in anderen Titeln und sie verlangen mir nicht zu viel Zeit ab. Eine super Sache – oder eben eine runde Sache.

Auch in Sachen Gameplay mag ich Rise of the Tomb Raider. Ich bin kein großer Fan von Schleicheinlagen, genieße es aber mit Pfeil und Bogen bewaffnet aus dem Hinterhalt heraus anzugreifen. Hab ich doch Mal die Schnauze voll, kann ich spontan zu einer Schusswaffe wechseln und meine Actionliebe befriedigen. In dieser Hinsicht finde ich den Titel daher ebenfalls gelungen. Einschlafen muss man eh nicht, da es oft genug so richtig zur Sache geht. Man wird allerdings auch nicht an jeder Ecke mit zwei Dutzend hirnlosen KI-Schergen konfrontiert. Das Spiel lässt einem immer wieder die Möglichkeit, einfach die wunderschöne Umgebung zu bewundern und diese zu erkunden. Während meiner Spielzeit sind so stolze 850 Screenshots entstanden. Einen davon seht ihr unten.

Rise of the Tomb Raider 52 Games Eine runde Sache

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