The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Hands On

Erst eins, dann zwei, dann …

Während des Nintendo Switchs Event hatte ich reichlich Gelegenheit das neue Zelda zu spielen. In meinem The Legend of Zelda: Breath of the Wild Hands On berichte ich ausführlich von meinen Erlebnissen mit Link. Insgesamt habe ich die Demoversion die zur Verfügung stand dreimal gespielt. Dabei ist mir die Größe des Gebiets welches betreten werden durfte bewusst geworden. Obwohl das Areal nur einen kleinen Teil der Welt umfasst, habe ich jedes Mal andere Ecken und Gegenden entdeckt. Mal stand ich im Schnee, Mal in zerstörten Ruinen, Mal war ich in einem Wald unterwegs.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild zeichnet sich durch eine offene Spielwelt aus, die schön anzusehen ist. Das Spiel machte sowohl im TV-Modus eine gute Figur, als auch im Handheld-Modus der Nintendo Switch. Da die Switch im Handheld-Modus einen angenehm großen Bildschirm hat, lässt sich ein Spiel wie das neue Zelda hervorragend darauf spielen. Breath of the Wild lief im Handheld-Modus sehr sauber und ohne Probleme. Im TV-Modus traten hingegen stellenweise Ruckler auf. Sobald es im Spiel zu einem Effektgewitter kommt, bricht die Framerate ein. Ich hoffe, dass diese Macken nicht in der finalen Version des Spiels auftreten, da diese tatsächlich nach der Demo mein einziger Kritikpunkt sind. Im TV-Modus schien das Spiel zudem nicht in Full HD zu laufen.

Obwohl The Legend of Zelda: Breath of the Wild mit seiner offenen Spielwelt an Titel wie Skyrim und The Witcher 3 erinnert, hat es ganz klar das typische Zelda-Feeling. Zumal die Zelda-Reihe bereits in älteren Titeln offene und weitläufige Bereiche hatte. Man entfernt sich also gar nicht so weit von den Wurzeln. Ein wenig frischer Wind kann der Reihe meiner Meinung nach auch nicht schaden. Natürlich muss man das finale Spiel abwarten, um beurteilen zu können, ob dieser Schritt der Reihe letztlich gut getan hat.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Hands On

Eine Optik zum Verlieben

Was mir bei meinem The Legend of Zelda: Breath of the Wild Hands on sehr gut gefallen hat, ist der Look des Spiels. Der Titel wirkte liebevoll gestaltet. Die Spielwelt sah wunderschön und einladend aus. In der Ferne war beispielsweise der Todesberg zu sehen, den Fans der Zelda-Reihe sicher noch kennen werden. Am liebsten wäre ich sofort dorthin gerannt – was aber leider nicht möglich war. An so manchem Spot hätte man minutenlang verweilen und einfach nur den Anblick genießen können. Leider hat die Zeit beim Hands On für derlei Dinge zu sehr gedrängt. Ich freue mich dafür umso mehr auf den Release des Spiels und die Möglichkeit, jeden Winkel ganz in Ruhe zu erkunden und die schönen Aussichten zu genießen.

Die offene Welt vom neuen Zelda kann man aber nicht nur bewundern, sondern man kann mit ihr auch immer wieder agieren. Es lassen sich nicht nur überall nützliche Gegenstände finden, sondern auch mit der Welt einige Dinge anstellen. So konnte ich etwa auf Bäume klettern und dort Äpfel pflücken oder eine Keule entzünden, indem ich mit ihr an ein Feuer gegangen bin. Mit dieser brennenden Keule ließ sich dann höheres Gras abbrennen. Mit einer aufgesammelten Axt konnte ich nach Herzenslust Bäume fällen. Diese Elemente sollen später im Spiel auch sehr wichtig sein. Link muss zum Beispiel Nahrung finden, um sich später damit heilen zu können. Via Nahrung füllt man nämlich Herzen auf.

Auch die Story machte einen ordentlichen Eindruck. In der kurzen Zeit konnte man davon selbstverständlich nur einige kleine Fetzen auffangen. Zu Beginn – wie sollte es anders sein – bekamen wir es mit einem Link mit geschlossenen Augen zu tun. Dieser wird von einer weiblichen Stimme aus seinem 100-jährigem Schlummer geweckt. Sofern man dann den Anweisungen des Spiels folgt, gelangt man zum Sheikah Tower, der einen wunderbaren Blick über das zerstörte Hyrule ermöglicht. Natürlich soll Link einmal mehr ein großes Unheil abwenden. Gleich zu Beginn des Spiels konnte man zudem viele bekannte Orte aus der Zelda-Reihe erspähen. Nostalgie-Faktor? Hoch!

Die Steuerung von Breath of the Wild funktionierte sowohl im TV-Modus, als auch im Handheld-Modus gut. Die Anordnung der Plus- und Minus-Taste ist für meinen Geschmack etwas ungünstig – man kann sich damit aber engagieren. Die beiden Tasten benötigt man ohnehin nicht ständig. Darüber hinaus hat alles gepasst. Ich habe mich zwar am Anfang ein wenig mit der Lage der A- und B-Taste schwergetan, aber dieser Umstand liegt daran, dass ich sehr den Xbox-Controller gewöhnt bin. Für Nintendo ist diese Anordnung aber typisch und völlig normal. Bei Anspielevents sitzt einem ohnehin immer die Zeit im Nacken.

Daheim hat man zum Glück alle Ruhe der Welt. Die sollte man sich für ein Breath of the Wild ohnehin nehmen. Allein aus dem Demo-Bereich ließ sich sehr viel herauskitzeln und ich weiß von den Erzählungen anderer Spieler, dass ich selbst trotz drei Mal 15 Minuten längst nicht alles gesehen habe. The Legend of Zelda: Breath of the Wild war einer meiner drei Höhepunkte beim Nintendo Switch Preview Event. Ich habe mich verliebt. Hals über Kopf! Wer sich ebenfalls verlieben möchte, sollte sich unbedingt den Trailer aus der Präsentation ansehen. Er ist zauberhaft!

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