Arms

Arms Hands On

Prügler für große und kleine Kämpfer

Das Arms Hands On war für mich eine der Überraschungen schlechthin beim Nintendo Switch Hands On. Ich hatte zwar schon in der Nacht die Präsentation gesehen, wusste da aber mit Arms zugegebenermaßen nicht übermäßig viel anzufangen.  Ich fand es zwar nicht uninteressant,  hätte aber anhand der Präsentation niemals das spaßige Spiel erwartet, welches ich nur Stunden später ausprobieren durfte. Games wie Mario Kart und Zelda verknüpft man automatisch mit den Vorgängern der Reihe, was die Vorstellung dann entsprechend einfacher macht.

Zusammen mit meinem Mann habe ich Arms mittels Bewegungssteuerung gespielt, was verdammt viel Laune macht. Mich hat das Spiel ein wenig an die gute alte Kinect-Zeit erinnert. Grundsätzlich muss man zwar gar nicht mit den Armen mitgehen und Schlagbewegungen ausführen, aber das Spiel verleitet einen förmlich dazu, sich zu bewegen. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da ich – wohl im Gegensatz zu vielen anderen – ein echter Fan von Bewegungssteuerung bin. Egal ob damals die Wii oder später Kinect … ich mochte die Zeit, in der diese Art der Steuerung angesagt war. In den letzten Jahren ist die Sache ja leider wieder ziemlich zum Erliegen gekommen. Umso mehr wünsche ich mir, dass mit der Nintendo Switch wieder deutlich mehr Schwung in den Bereich Bewegungssteuerung kommt. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

Doch zurück zu Arms … Gespielt wird der Titel mit einem Joy-Con in jeder Hand. Die Steuerung ist verglichen mit Prüglern wie Street Fighter eher simpel, weshalb das Spiel auch für Kids prima geeignet ist. Man kann mit jedem Arm Schlagbewegungen ausführen, Angriffe blocken und außerdem mit beiden Armen gleichzeitig zu Würfen ansetzen. Obwohl die Möglichkeiten begrenzt erscheinen, erfordert es doch etwas Übung, Geschick und vor allem Timing, wenn man Würfe und Blocks gut platzieren möchte. Daher ist das Spiel trotz seiner Schlichtheit auch für ältere Semester interessant.Leider kann Arms via Bewegungssteuerung nur gespielt werden, wenn ihr ein zweites Paar Joy-Con besitzt. Wie oben bereits erwähnt, benötigt nämlich jeder Spieler einen in jeder Hand.

Wer so gar nicht für diese Art der Steuerung zu begeistern ist, kann das Spiel übrigens auch einfach mit dem Pro Controller zocken. Die Bewegungssteuerung ist optional und kein Muss. Sollte ich Arms in meiner eigenen Spielesammlung haben, werde ich wohl auch eher von der Variante Controller Gebrauch machen. Obwohl ein Joy-Con ziemlich klein ist, kamen meine kleinen Hände nur mäßig gut damit klar. Ich habe zwar jeden Kampf gegen meinen Mann gewonnen, hatte aber ziemliche Probleme mit meinen sehr kleinen Händen die nötigen Tasten komfortabel zu erreichen. Eine Runde spielen ist o.k. – dann ist die Hand aber auch erstmal verkrampft. Die meisten von euch werden dieses Problem aber nicht haben. Meine Hände sind selbst für eine Frau sehr klein.

Ich werde auf jeden Fall nach Release daheim noch ein wenig probieren und üben, ob ich mit der Zeit besser mit den Joy-Con spielen kann – da ich mich in die Bewegungssteuerung von Arms trotz Schwierigkeiten aufgrund meiner winzigen Hände verliebt habe. Damit ist das Spiel definitiv auch partytauglich. Nach meinem Arms Hands On hoffe ich eigentlich nur noch, dass das Spiel inhaltlich mit einer guten Auswahl an Kämpfern und Modi ausgestattet sein wird. Wenn dieser Punkt am Ende auch stimmt, ist das Spiel auf jeden Fall mehr als nur einen Blick wert. Vor allem für Familien eignet sich das Game hervorragend, da es kurzweilig ist und leicht zu erlenen. Mit Arms können mehrere Generationen zusammen Spaß haben.

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