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Forza Horizon 3 Screenshot 05

Forza Horizon 3 Drift Guide: Drift Setups von FWD bis RWD – AWD (Teil 2)

Driften mit dem Allradantrieb (AWD)

Im zweiten Teil meines Forza Horizon 3 Drift Guide dreht sich alles um den Allradantrieb. Der bleibt zwar super in der Spur, dafür ist es nicht ganz so einfach den Drift einzuleiten. Im Gegensatz zum trägen Heckantrieb, der überwiegend durch die Technik Countersteering (gegenlenken) kontrolliert wird, kommt beim Allradantrieb mit Power-Oversteer (Übersteuern durch Kraft) eine weitere Technik hinzu. Ihr lenkt dabei in die Kurve ein, steuert kurz gegen um den richtigen Winkel zu finden und gebt anschließend einfach nur Gas. Wenn der Drift zu schnell wird, wird gebremst, wobei ihr stets beachten solltet, dass die Fußbremse den Winkel durch untersteuern verändert. Die Handbremse hingegen lässt den Wagen weiterhin übersteuern, was den Drift-Winkel nicht beeinflusst, weshalb diese Bremstechnik deutlich leichter in der Handhabung ist.

Der optimale Reifendruck beim Allradantrieb liegt an beiden Achsen bei 3,00 bar. Da sich beim Allradantrieb alle Räder drehen, wird prinzipiell mehr Sturz auf beiden Achsen gewählt, da genügend Kraft übertragen wird. Als Reifentyp empfehle ich die Offroad Variante oder alternativ Sportreifen.

Die Übersetzung sollte grundsätzlich so gelegt werden, dass sie in das Diagramm passt. Ich persönlich bevorzuge die Werte 3,5; 4,15 und 4,8. Die einzelnen Gänge sollte man beim Drift Setup nicht einstellen.

Die Ausrichtung ist das Wichtigste beim Drift Setup. Der optimale Radsturz beim Allradantrieb beträgt -3,0° an beiden Achsen, da der Antrieb mehr Traktion bietet als der Heckantrieb. Die Spur wird stets auswärts gewählt und dient zur Verdrängung der Straße. Die optimalen Werte betragen 1° an beiden Achsen. Der vordere Nachlauf wird dem vorderen Radsturz angepasst, um diesen zu verdoppeln. Er beträgt im Optimalfall 5,8°.

Das Fahrwerk sollte mit Ausnahme der Fahrwerkshöhe prinzipiell nicht eingestellt werden, da es das Fahrgefühl unwahrscheinlich verändert. Bei einem zu harten Fahrwerk kann euch die Haftung abreißen, während das Auto bei einem zu weichen Fahrwerk anfängt zu untersteuern. Die Höhe des Fahrwerks wird komplett runter genommen, um den Anpressdruck zu erhöhen. Ich persönlich empfehle ein Offroad Fahrwerk, da dieses insgesamt geschmeidiger im Drift liegt.

Die Aerodynamik wird beim Drift Setup ebenfalls nicht eingestellt.

Die Bremsen sollte man an die Vorderachse anpassen, da die Handbremse an die Hinterachse angepasst ist. Durch einen seit Forza Motorsport bestehenden Fehler muss die Verteilung an die Hinterachse angepasst werden, um tatsächlich vorne zu bremsen. Der Bremsdruck ist euch überlassen, wobei ich persönlich 150 % empfehle, da die Vorderbremse ziemlich schwach ist.

Beschleunigungsdifferenziale werden beim Drift Setup prinzipiell gesperrt (100 %) und Verzögerungsdifferenziale bleiben offen (0 %). Beim Allradantrieb sollte etwas mehr Kraft auf die Hinterachse verteilt werden. 60 % reichen voll und ganz aus, um bequem über Stock und Stein zu schlittern. Je nach Fahrzeug können auch 70 % eine gute Wahl sein. Zum Beispiel beim Nissan „Godzilla“ GT-R Black Edition. Im Zweifelsfall hilft ein kurzer Test.

Unten habe ich euch erneut ein Video von mir reingepackt, damit ihr den Unterschied zum Heckantrieb selbst hautnah miterleben könnt. Wenn ihr den ersten Teil meines Forza Horizion 3 Drift Guide verpasst habt, könnt ihr den hier nachholen: „Forza Horizon 3 Drift Guide: Drift Setups von FWD bis RWD – RWD„. Teil 3 – FWD – findet ihr hier.

Euer GDF DeviL

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das Rennfahrwerk liegt (zumindest beim HotWheels DLC) auch gut im Drift
aber trotzdem DANKE !!!!!! ich hab nämlich eigentlich keine Ahnung von dem Feintuning
in Forza Horizon 3