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The Legend of Zelda: Breath of the Wild Einsteigertipps zum Überleben in der offenen Welt

Habt ihr in Breath of the Wild den Prolog beendet, erwartet euch eine riesige offene Welt. Dort gibt es allerlei für euch zu tun – aber auch jede Menge Gefahren. Deshalb habe ich für euch einige The Legend of Zelda: Breath of the Wild Einsteigertipps zum Überleben in der offenen Welt zusammengestellt. Mit diesen Tricks erleichtert ihr euch das virtuelle Leben deutlich.

Schreine

In Breath of the Wild gibt es zahlreiche Schreine. Einige davon werdet ihr zunächst nicht meistern können. Trotzdem solltet ihr jeden Schrein besuchen, den ihr erspähen könnt. Ein Schrein ist nämlich immer auch ein Teleportziel. Versäumt es also nie, einen Schrein zumindest einmal für den Teleport zu registrieren.

Die Schreine sind auch darüber hinaus wertvoll, da ihr so Zeichen der Bewährung erhaltet. Für vier dieser Zeichen könnt ihr entweder einen weiteren Herzcontainer erhalten, oder aber um mehr Ausdauer bitten. Um ein Zeichen der Bewährung zu bekommen, müsst ihr einen Schrein erfolgreich abschließen. Manchmal findet ihr in Schreinen zudem Truhen, für die ihr kleine Umwege in Kauf nehmen müsst oder ein zusätzliches Rätsel lösen sollt. In der Regel lohnt sich dieser Mehraufwand.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Schrein

Herzen vor Ausdauer

In The Legend of Zelda: Breath of the Wild startet ihr mit drei Herzen, was nicht die Welt ist. Ihr solltet möglichst früh versuchen, ein paar zusätzliche Herzcontainer zu erspielen. Die Ausdauer ist zwar zunächst auch sehr niedrig, reicht aber für die meisten Situationen. Im Zweifelsfall könnt ihr euch in Sachen Ausdauer mit einem kleinen Trick helfen. Wollt ihr zum Beispiel eine hohe Wand emporklettern, die eigentlich gar nicht machbar ist, arbeitet ihr euch einfach langsam nach oben vor. Der Ausdauerbalken wird erst rot. Haltet ihr rechtzeitig inne, füllt sich der rote Teil aber wieder und er wird grün. Es ist zwar etwas langwierig so einen hohen Berg zu erklimmen – aber es ist machbar. Dieser Trick funktioniert auch anderweitig – zum Beispiel wenn ihr schwimmt. Größere Entfernungen über das Wasser lassen sich allerdings auch mit dem Cryomodul bequem überbrücken.

Gerade am Anfang werden euch vor allem Herzen schmerzlich fehlen, da einige Gegner mit einem Schlag töten können. Besondere Vorsicht gilt hier zum Beispiel springenden Feinden. Erwischt euch ein solcher von oben, gibt es oft direkt ein Game Over. Bei Bossen kann ein Puffer aus Herzen ebenfalls nicht schaden.

Sheikah Türme erklimmen

Einer eurer ersten Anlaufpunkte sollten die Sheikah Türme sein, die ihr oft schon aus der Ferne erspähen könnt. Erklimmt sie und seht euch dann um. Dadurch deckt ihr in dem Bereich des Turms die Weltkarte auf, was sehr nützlich ist.

Außerdem solltet ihr bei einer solchen Gelegenheit direkt zum „Fernglas“ greifen und euch Schreine und andere potenziell interessante Orte markieren. Ihr erleichtert euch euer Abenteuer so erheblich. Einige Türme werden zunächst vermutlich nur schwer oder nicht zu erklimmen sein. Der Turm in der Nähe von Schloss Hyrule ist beispielsweise von vielen Gegnern umgeben und im Moor. Ihn zu erreichen wird mit drei Herzen eher schwierig.

Ob ihr einen Turm bereits erklommen habt, könnt ihr übrigens schon aus der Ferne sehen. In diesem Fall leuchten sie nämlich blau und nicht mehr orange. Folglich sind die orangfarbenen Türme die ihr in der Ferne sehen könnt die, die ihr noch nicht aktiviert habt.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Sheikah Turm
Die Aussicht wäre bereits Belohnung genug. Trotzdem deckt ihr so auch einen Teil eurer Weltkarte auf. Sehr nützlich.

Kartenmarkierungen nutzen

Ihr werdet im Spiel sicher so manches Mal über interessante Orte und Dinge stolpern, für die ihr noch nicht bereit seid. So kann es zum Beispiel passieren, dass ihr schon früh im Spiel über einen Miniboss stolpert, den aber nicht erledigen könnt. Glücklicherweise habt ihr sogenannte Stempel, die ihr als Kartenmarkierung einsetzen könnt. Davon solltet ihr Gebrauch machen. So fällt es euch leicht, später und besser gerüstet an diese Orte zurückkehren zu können. Nach einigen Spielstunden wird es vielen Spielern ohne Markierung schwerfallen, sich an den genauen Ort einer gemachten Entdeckung zu erinnern. Also sorgt ihr besser vor.

Pferde

In Breath of the Wild gibt es zahlreiche Pferde. So begegnet ihr beispielsweise Gegnern, die auf einem Pferd sitzen. Schießt diese mit Pfeil und Bogen runter und versucht dann selbst auf das Pferd aufzusteigen. Einige Pferde sind ziemlich temperamentvoll und werden sich zunächst sehr sträuben, euch auf ihrem Rücken zu behalten. Tätschelt den Vierbeiner und versucht oben zu bleiben. Manche Pferde sind sofort zutraulich, andere müsst ihr erst überzeugen. Nach einer Weile sollte euch das Pferd aber akzeptieren.

Wichtig ist, dass ihr dann mit eurem Pferd nach Möglichkeit eine Stallung aufsucht. Bei einem Stall kann ein Pferd nämlich registriert werden, was sehr nützlich ist. So kommt ihr auch schnell an euren Vierbeiner, wenn dieser gerade meilenweit entfernt ist. Wichtig ist, dass ihr nicht nur ein Pferd beim Stall registriert, sondern auch in der Nähe eines solchen Stalls einen Schrein aufsuchen solltet, um ein Teleportziel zu bekommen. Nach Möglichkeit solltet ihr in mehreren Gebieten Schreine in der Nähe von Stallungen besuchen, damit ihr jeden Winkel von Hyrule schnell erreichen könnt.

Gelingt es euch am Anfang nicht ein Pferd zu zähmen, kann euch der Link amiibo (Link mit Schwert und Schild) aus der Super Smash Bros. Collection eine große Hilfe sein. Scannt ihr diesen ein, gibt es nämlich garantiert Epona.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Epona und Wolf Link
Nostalgie pur! Obendrein müsst ihr nur den richtigen amiibo einlesen, um Epona zu bekommen. Einfacher geht es nicht.

Erze und Bäume ohne Waffen zerstören

Waffen sind in Breath of the Wild meist nicht sehr haltbar. Ihr solltet diese daher möglichst schonen. Dazu gehört aber nicht nur eine geschickte Kampftechnik, sondern auch sonst ein pfleglicher Umgang. Wollt ihr einen Baum fällen oder Erze abbauen, könnt ihr dafür eure Waffen nämlich steckenlassen. Greift stattdessen zum Bombenmodul. Damit euch eure Bombe beim Ablegen nicht wegkullert, nehmt ihr idealerweise direkt die eckigen Bomben. Platziert den Sprengkörper, entfernt euch ein Stück und sammelt dann Kram wie Äpfel und Bernstein auf.

Krog-Samen sammeln

In Breath of the Wild gibt es sage und schreibe 900 Krogs. Puh, eine ganze Menge … Es lohnt sich allerdings, die niedlichen Wesen aufzuspüren. Finden könnt ihr diese zum Beispiel an auffälligen Orten wie Ruinen, oder unter einem scheinbar deplatziertem Stein. Manchmal erkennt man die Krogs relativ einfach, an einer glitzernden Aura.

Bisweilen habt ihr aber auch nicht so leichtes Spiel und müsst erst ein Rätsel lösen. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Einige sind in Mustern angeordnete Steine. Seht ihr irgendwo einen auffälligen Steinkreis? Seht euch in der Umgebung um – irgendwo wird ein fehlender Stein liegen. Hebt ihn auf und platziert ihn im Steinkreis, damit dieser vollständig wird. Als Belohnung gibt es einen Krog-Samen. Weitere mögliche Rätsel sind zum Beispiel Opferstätten und Ballons. In diesem Fall müsstet ihr dann die richtigen Opfergaben ablegen oder die Ballons zerschießen.

Versucht möglichst viele Krogs aufzuspüren, da ihr so euren Inventarplatz erweitern könnt. Mit der Zeit wird dies zwar ziemlich teuer, die ersten Inventarerweiterungen sind aber sehr günstig.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Krog
Niedlich so ein Krog. Obendrein gibt es einen Samen, wenn ihr einen Krog aufstöbern könnt. Die Suche lohnt sich!

Feenquellen

In Hyrule gibt es mehrere Feenquellen. Habt ihr genug Rubine dabei, könnt ihr diese der Fee in einer solchen Quelle geben, was ihr tun solltet. Dadurch könnt ihr an der Quelle nämlich eure Kleidungsstücke aufwerten lassen, wofür Material nötig ist. Diese Aufwertungen sind lohnenswert und verbessern eure Ausrüstung. Besonders lukrativ ist es, wenn ihr ein komplettes Rüstungsset tragt, da ihr so noch zusätzliche Boni erhaltet.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Fee
Eine große Fee. Über deren Schönheit kann man streiten – nicht aber über den Nutzen.

Module aufwerten

Mit der Zeit bekommt ihr wertvolle antike Materialien, mit denen ihr eure Module aufwerten könnt. Davon solltet ihr Gebrauch machen. Geht dafür in das Hateno-Institut, welches ihr in der Story ziemlich früh erreicht.

Kampf

Eine zentrale Rolle spielt natürlich der Kampf. Zunächst einmal solltet ihr euch um gescheite Waffen bemühen. Es ist ärgerlich, wenn ihr dauernd die Waffe wechseln müsst und keinen Schaden austeilt, weil ihr mit einer Rute vom Plateau rumrennt. Werft unnützen Kram weg und sammelt lieber die besseren Waffen ein.

Im Kampf solltet ihr ebenfalls ein paar Regeln beachten, um die Lebensdauer eurer Waffen zu schonen. Zunächst einmal könnt ihr schon vor der eigentlichen Schlacht versuchen Gegner auszuschalten. Mal bieten sich dafür Steine an, Mal explosive Fässer … und im Zweifelsfall tut es immer euer Bogen.

Im Nahkampf solltet ihr nicht wild mit eurer Waffe rumfuchteln, sondern mit Bedacht vorgehen. Schützt sich der Gegner mit einem Schild, ist es unsinnig einfach auf dieses zu schlagen. Eure Waffe ist dann sehr schnell verschlissen und der Gegner lacht sich ins Fäustchen. Lieber geschickt ausweichen und zum Gegenschlag ausholen. So macht ihr sehr effektiv Schaden, ohne zig Hiebe zu benötigen.

Ein wichtiger Aspekt sind Schwachpunkte. Kämpft ihr gegen Bosse, haben diese immer einen Schwachpunkt, der schon optisch erkennbar sein sollte. Aber auch darüber hinaus ist Treffer nicht gleich Treffer. Schießt ihr beispielsweise einem Gegner mit Pfeil in den Kopf, ist der unter Umständen direkt hinüber. Diese Methode ist übrigens auch ganz wunderbar geeignet, um auf die Jagd zu gehen. Wildschweine und Co. sind in der Regel direkt erlegt, wenn ihr ihnen einen Kopfschuss verpasst. Zielt also in aller Ruhe und sauber, statt schnell ein paar Pfeile Richtung Gegner zu schießen.

Der Einsatz von Bomben sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden. Sie stehen unbegrenzt zur Verfügung und können in manchen Situationen hilfreich sein, um Gegner auszuschalten.

Wenn ihr eure Waffen schonen wollt, solltet ihr ein paar Tipps im Kampf beachten.

Nahrung und Tränke mitführen

Kommt ihr an einer Kochstelle vorbei, solltet ihr immer gefundene Zutaten verarbeiten. Nahrungsmittel lassen sich zu Gerichten verarbeiten, mit denen ihr einerseits eure Herzen auffüllen könnt und andererseits auch Effekte wie Kälteschutz erhalten könnt. Dies hängt natürlich vom Gericht ab. Selbst eine einzelne Zutat wie ein Apfel kann verkocht werden. Dadurch regeneriert sich euer Leben besser, als durch einen rohen Apfel. Nehmt ihr mehrere Äpfel, könnt ihr mit einem Gericht mehrere Herzen wiederherstellen.

Ihr findet außerdem sogenannte Monsterzutaten, Insekten und Co., die sich zu nützlichen Tränken verarbeiten lassen. Achtet aber darauf, nicht Lebensmittel und Monsterzutaten und ähnlichen Dingen zu kombinieren. Dafür gibt es nämlich für gewöhnlich nur Matschepampe. Die füllt zwar wieder Herzen auf, tut aber sonst nix für euch. Generell solltet ihr mitnehmen, was in euer Inventar passt. Früher oder später werdet ihr den Kram benötigen.

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