Fire Emblem Warriors

Fire Emblem Warriors (Nintendo Switch) Hands on

Sehr zu meiner Freude durfte ich gestern in Frankfurt erstmals Fire Emblem Warriors auf Nintendo Switch spielen. Eine Gelegenheit, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Ich habe eine Menge Zeit in Hyrule Warriors Legends verbracht und bin bekennender Fan von Fire Emblem. Besonders neugierig war ich natürlich, inwieweit sich die beiden Titel voneinander unterscheiden. Wie gut wurde das Spiel an Fire Emblem angepasst? In meinem Fire Emblem Warriors Hands On berichte ich von meinen Erfahrungen mit dem Game.

Rein thematisch passt ein Musou-Spiel natürlich ganz wunderbar zu Fire Emblem. In den Hauptspielen der Fire Emblem-Reihe werden ja bekanntlich auch zahlreiche Schlachten geschlagen. Was die Gegnermenge betrifft, bietet Fire Emblem Warriors natürlich eine ganz andere Dimension. Ihr bekommt es auf dem Schlachtfeld mit Tausenden Gegnern zu tun. Wie man es schon aus Hyrule Warriors und anderen Genrevertretern kennt, ist der Großteil davon eine „Klonarmee“. Darüber hinaus gibt es wieder besondere Charaktere, wie die Diebe. Diese versorgen die Gegner mit neuen Einheiten, wenn ihr nicht schnell genug zur Tat schreitet und ihnen ihr Leben aushaucht. Es gilt also wieder, mobil und schnell zu sein. Die Karte hatte die Größe, die man bereits aus Hyrule Warriors kennt und Ziele liegen oft weit auseinander. Dies sorgt für Tempo, einen Hauch Strategie und Dynamik.

Fire Emblem Warriors Screenshot

Rein spielerisch erkennt man sofort Hyrule Warriors wieder. In der Mission, die die Demo bot, mussten diverse Anführer getötet werden, damit man schließlich in der Hauptbasis der Feinde den Anführer ausschalten konnte. Solch wichtigen Positionen wurden von bekannten Charakteren aus dem Fire Emblem-Universum besetzt. Als Anführer diente in der Mission beispielsweise Xander, den Fans auf Fates kennen sollten.

In der Demo standen gleich mehrere spielbare Charaktere zur Verfügung, wie Corrin und Chrom. Zwischen diesen kann man beliebig wechseln. Besonders interessant ist die Möglichkeit, zwei Figuren zu „verbinden“. Auf diese Art könnt ihr mächtige Teamangriffe ausführen und die Gegner noch effizienter ausschalten. Dies ist natürlich eine Anlehnung an die Hauptspiele der Fire Emblem-Reihe. Beziehungen spielen dort – zumindest in einigen Teilen – eine wichtige Rolle. Leider konnte man mir nicht sagen, ob es möglich sein wird die Beziehungen der Charaktere untereinander zu stärken und zu vertiefen. Diesbezüglich habe ich aber Hoffnung, da man im Kampf gelegentlich sehen konnte, wie über Charakteren kurzzeitig ein Herz erschien. Trotzdem ist meine Vermutung rein spekulativ.

Sammelt ein Charakter genug Erfahrungspunkte, gibt es ein Level Up im Stil von Fire Emblem. Das heißt, dass sich einige Werte erhöhen. Das Spiel setzt zudem auf das bekannte Waffendreieck, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies auch auf Trash-Mobs zutrifft. Jede spielbare Figur hat eine eigene Spezialattacke. Ähnlich wie bei Hyrule Warriors, könnt ihr auch in Fire Emblem Warriors das Schlachtfeld mit besonders mächtigen Attacken aufräumen und so auf einen Schlag Dutzende Feinde erledigen.

Fire Emblem Warriors Screenshot

Bei der Demo stach vor allem die hübsch gestaltete Umgebung des Spiels ins Auge. Die Festungen wirkten detailreicher und ansprechender, als die im Zelda-Ableger. Auch die kleinen Feinheiten, mit denen das Spiel Fire Emblem Charakter bekommt, passen. Das Grundgerüst – welches in der Demo spielbar war – konnte überzeugen. Was mich nun noch brennend interessiert, ist die Ausschmückung des Ganzen. Dazu konnte man mir vor Ort leider noch keine Details sagen. In Hyrule Warriors gab es ja bekanntlich Skulltulas, Feen-Gefährten, Krüge mit Zelda-typischen Inhalten und mehr. Von vergleichbaren Inhalten war in der Fire Emblem Warriors Demo noch keine Spur enthalten. Selbstverständlich halte ich euch über meinen News-Bereich auf dem Laufenden und werde berichten, wenn in den nächsten Monaten weitere Details zum Spiel bekannt werden. Das Spiel erscheint im Herbst für die Nintendo Switch. Es bleibt also genug Zeit für Nintendo, um uns in den nächsten Monaten mit weiteren Informationen bei Laune zu halten.

Eine Version für den New Nintendo 3DS ist ebenfalls angekündigt. Diese war gestern leider nicht spielbar. Wirklich verwunderlich ist diese Tatsache aber nicht – das Spiel kommt für den Handheld erst später. Wann steht aktuell noch in den Sternen. Die spielbare Switch-Version hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Ich hätte gern mehr gesehen. Wenn euch Hyrule Warriors Legends gefällt oder ihr Fan von Musou-Spielen seid, solltet ihr das Spiel unbedingt im Auge behalten. Derzeit wissen wir nicht genug über das Spiel, um einen großen Vergleich zu Hyrule Warriors ziehen zu können. Sollte es inhaltlich ebenso viel bieten, sehe ich hier aber reichlich Hit-Potenzial. Hyrule Warriors hat sich sogar zum System Seller mausern können. Etwas, was man auch dem Fire Emblem-Ableger zutrauen kann, wenn es mit Abenteuer-Modus-Pendant und Co. ausgestattet sein sollte.

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