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Original Journey Startbildschirm

Original Journey Review

Entwickler:         Bonfire Entertainment
Publisher:          Another Indie
Genre:              Rogue-like, Action, RPG
Plattformen:        PC
Preis:              ca. 11,99 Euro 
Offizielle Website: http://anotherindie.com/game/original-journey/

Ich habe mir für euch das Indie-Game Original Journey angeschaut, welches ein Rogue-like Shooter mit RPG-Elementen ist. Vor Spielstart war ich skeptisch, ob und wie Rogue-like und Rollenspiel zusammenpassen. Nachdem ich das Spiel etwas gespielt hatte, war mir das klar.

Original Journey Basisinfos

Bei Original Journey seid ihr auf einem Planeten, der von feindlichen Kreaturen besetzt wurde und müsst den Planeten davon befreien. Am Anfang seid ihr in der Homebase, wo ihr auch ein eigenes Zimmer habt und schaut euch da um. In der Base gibt es unter anderem einen Händler, wo ihr gegen Kristalle, die ihr als Loot bekommen könnt, einkaufen dürft, eine Waffenkammer, eine Rüstungskammer und später einen Dronenraum. Neben den Kristallen bekommt ihr diverses anderes Loot wie Fleisch, Waffenteile, giftige Samen, Schmiere und verstärkte Bauteile.

Die Grafik ist handgezeichnet und schön animiert – mal was anderes. Grafiken müssen nicht immer die Grafikkarte ausreizen, um gut zu sein. Für mich muss die Optik zum Spiel passen und das ist hier definitiv der Fall. Der Sound ist passend und nicht nervend, haut einen aber auch nicht vom Hocker.

Spielablauf

Gespielt werden kann Original Journey mit dem Keyboard oder dem Xbox-Controller. Aktuell wird nur dieser Controller unterstützt. Weitere werden laut einer Einblendung beim Starten folgen.

Am Anfang wird man erstmal in der Base hin- und hergeschickt, um die Base kennenzulernen und um sich auszurüsten. Man kann zwei Waffen dabei haben, was man auch sollte und eben eine Basis-Rüstung, die nicht viel abhält. Ich selber habe mich für eine Minigun und einen Granatwerfer entschieden. Der Granatwerfer wirft sofort und macht Flächenschaden, die Minigun braucht einen Moment, bis sie „warm ist“, dann schießt sie sehr gut, aber nur punktuell – kein Flächenschaden.

Hat man sich ausgerüstet, geht es raus aus der Base und auf die erste Insel. Jeder Level ist eine Insel. Eine solche Insel ist immer einen  Bildschirm groß, den man von den Monstern befreien muss. Wenn man das hat, kann man einen Flugroboter rufen, der einen zur nächsten Insel bringt, die man säubert. Dass jeder Level genau einen Bildschirm groß ist, finde ich positiv. So hat man den Überblick und es scrollt nix weg. Dadurch ist ein einzelnes Level auch schnell erledigt, so dass man mal eben zwischendurch ein paar Level spielen kann und nicht einen größeren Zeitblock einplanen muss. Wobei das Spiel Spaß macht. Man hängt doch mehr als ein paar Level dran, bevor man den Controller beiseite legt. Ab und an kann man nicht nur zum nächsten Level und zurück zur Basis, sondern auch noch eine Zwischenlandung auf einer Insel ohne Monster einlegen. Dort findet man Lootboxen und gelegentlich einen Raum, wo man sich heilen kann. Man muss also nicht zwangsläufig zurück zur Base, um sich zu heilen, wenn man das Glück hat und so eine Versorgungsinsel findet.

Sobald man sich bei der Auswahl zwischen „Erkunde weiter“ und „Rückzug“ für die zweite Variante entscheidet, wird man zur Base zurückgebracht. Dort wird der bis dahin erlangte Loot eingelagert und man selber geheilt. Sollte man sterben, verliert man den Loot in einem Container, wird zur Base gebracht und hat nun die Möglichkeit, den Container zurückzuerobern, indem man sich bis zu der Insel durchspielt, auf der man gestorben ist. Sollte man auf dem Weg dahin sterben, ist der alte Container samt Inhalt weg und auf der Todesinsel erscheint ein neuer. Eure Beute ist also nicht sofort komplett weg.

Ich selber habe mir angewöhnt, dass ich alle paar Inseln zurück zur Base gehe, um das Loot zu sichern. Mit der Beute kann man neue Waffen und Rüstungen freischalten. Sollte man genug Loot für eine Freischaltung haben, wird dies bei der Rückkehr zur Base oben rechts eingeblendet. Um dies zu erledigen, geht ihr einfach in die Waffen- oder Rüstungskammer und holt euch dort das jeweilige Teil.

Sicherlich fragt ihr euch, inwiefern RPG-Elemente eingebaut sind. Man kann hier nicht eine Tiefe an RPG-Elementen wie bei einem Rollenspiel erwarten, aber der Roboter, den man steuert, bekommt durch die Kills Erfahrungspunkte und kann aufleveln. Der Balken unter der Health-Anzeige ist der XP-Balken. Genauso kann man in seine Rüstungen und Waffen Chips einbauen und sie so modifizierene. Die RPG-Anleihen sind relativ rudimentär, aber vorhanden.

Original Journey Zwischenbildschirm mit Loota

Known Bugs (Stand 17.08.2017)

Ja, leider gibt es, zumindest bei meiner Konfiguration, aktuell noch Bugs, welche ich bereits an die Entwickler gemeldet habe.

  • Rückzug wird nicht genommen, wenn man es anklickt, man kann nicht zurück (nur an einem Tag).
  • Controller wird bei einem zweiten Start des Spiels nicht mehr erkannt, erst wenn der Rechner neu gestartet wurde.

Mein Fazit:

Original Journey ist ein handgezeichnetes Indiespiel, welches Rouge-like und Rollenspiel miteinander vermischt. Das Abenteuer führt euch an den Rand des Universums, wo Monster fliegende Inseln bevölkern. Ihr reist von Insel zu Insel, um diese zu reinigen. Als Belohnung gibt es Loot und mit der Zeit lassen sich neue Waffen und Rüstungen freischalten.

Ich empfehle Original Journey, da es Spaß macht, einfach mal ein paar Inseln zu bereinigen und zu looten. Prima um zwischendrin abzuschalten oder auch um sich Frust von der Seele zu spielen. Der günstige Preis von 11,99 Euro trägt mit zur Empfehlung bei. Bis zum 23. August gibt es bei Steam ein Einführungsangebot, sodass man aktuell nur 9,59 Euro zahlt. Der Titel macht trotz noch vorhandener Bugs Spaß.

Die Grafik ist sehr schön handgezeichnet und hat einen gewissen Retro-Charme, den ich persönlich sehr gut finde. Der Sound unterstützt diesen sehr gut und passt ins Gesamtbild.

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