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Ace Combat 7: Skies Unknown Screenshot 01

Ace Combat 7: Skies Unknown – Angespielt und im Gespräch mit Kazutoki Kono

Mit Ace Combat 7: Skies Unknown begibt sich die bekannte Flugsimulationsreihe erneut in die Lüfte. Während Assault Horizon einen Trip in unsere Welt machte, geht es im siebten Teil der Reihe zurück nach Strangereal, einer alternativen Interpretation unserer Erde. Dort droht ein Konflikt zwischen den beiden Mächten Osea und Erusea in dem ein gigantischer Weltraumlift mit im Fokus steht.

Wir haben für euch den Titel auf der gamescom 2017 angespielt die Lüfte mit Playstation VR erkundet. Hier konnten wir uns selbst von dem neuen technischen Unterbau und den Möglichkeiten für die zukünftigen Piloten überzeugen. Im Anschluss folgte noch ein Gespräch mit Kazutoki Kono, dem Produzenten und Kopf des Titels.

Ace Combat 7: Skies Unknown Screenshot 05

„Ace Combat Piloten sind Adrenalinjunkies“ – David Bonacci

Kein Wunder also, dass die neuen volumetrischen Wolken zum ultimativen Flugabenteuer einladen. Ein echter Pilot würde einen großen Bogen um Gewitterwolken fliegen, so David Bonacci US-Brand Manager von Ace Combat und ehemaliger Kampfpilot. Doch nicht wir, nein. Blitze, Turbulenzen und strömender Regen laden förmlich zur Luftschlacht ein. Die Elemente spielen eine wichtige Rolle und können euch am Himmel Freund und Feind sein. Es gilt sie richtig zu nutzen, um den Kampf gegen die Gegner zu gewinnen.

Was sich lustig anhört, birgt in Ace Combat 7: Skies Unknown nicht nur einen großen Reiz, sondern ebenso die Gefahr. Eine mit wasserüberströmte Maschine sollte nicht zu lange durch die Wolken fliegen. Das Wasser gefriert und ehe ihr euch verseht, stürzt ihr als überdimensionaler Eisblock vom Himmel. Zu allem Überfluss erschweren die Turbulenzen auch noch das Zielen. Spätestens in den Wolken gilt es auf Sicht zu fliegen, das Radar ist hier keine große Hilfe und Höhenmesser sowie Gyroskop eure Freunde. Ein Abschuss unter diesen Bedingungen ist nicht nur schwierig, sondern der ultimative Adrenalinkick. Den gibt es auch in Bodennähe. Hier können dem Spieler dicke Nebelschwaden begegnen und Schwups, knutscht er den nächsten Felsen. Der Kampf gegen die Elemente ist ebenso Teil des Spiels wie der Kampf gegen andere Jets.

Bei Mach 1 mit dem Typhoon (Eurofighter) durch die Wolken, den Gegner mit der Bordkanone erledigen, während um einen herum das Cockpit zufriert. Schnell über die Wolken in den wärmenden Sonnenschein und dann ab nach unten für die nächste Runde. Am Limit zu fliegen machte noch selten so viel Spaß. Die Unreal Engine 4 ermöglicht dieses Gefühl als technischer Unterbau. Laut Kono-San erleichtere es die neue Engine sich auf die Erstellung von Ace Combat 7: Skies Unknown zu konzentrieren. Sie bietet einen Pool an Entwicklerwerkzeugen, die es den Entwicklern ermöglichen, sich auf das eigentliche Spiel zu konzentrieren. Neben den neuen Wettereffekten, sei die Option den Himmel für den eigenen Vorteil zu nutzen eine wichtige Errungenschaft. Hinzu gesellen sich neue Möglichkeiten für Flugmanöver.

Diese Spieldimensionen sind bitter notwendig, denn nach der kurzen Spielerfahrung machen die Gegner einen deutlich aggressiveren Eindruck als in anderen Ablegern der Reihe. Sie nutzen die Dimensionen und Vielfalt des Himmels ebenso aus, wie der Spieler. So verstecken sie sich beispielsweise in den Wolken, wenn sie unter Beschuss genommen werden. Das macht die Zielerfassung für die Raketen beinahe unmöglich.

Ace Combat 7: Skies Unknown Screenshot 02

Ace Combat 7: Skies Uknown – Das Spielerlebnis

Der exklusive PlayStation VR-Spielmodus setzt dem Erlebnis die Krone auf. Was erstmal nach einer Dreingabe klingt, erweist sich in der Praxis als tolles Flugerlebnis. Laut Aussage von Kazutoki Kono soll es zum Thema VR-Erlebnis erst einmal dabei bleiben. Die Kampagne genießt ihr wie gewohnt auf eurem Fernseher. Ein VR-Erlebnis für PC ist nicht in Arbeit. So konzentriere man sich auf diesen speziellen PlayStation VR-Modus und wolle dort für das optimale Erlebnis sorgen. Einzig die scheinbar geringere Auflösung hinterlässt – besonders zu Beginn – einen faden Beigeschmack, bis zum Release kann sich das aber noch ändern.

Ein Gleichbleibendes Spielerlebnis sei das Ziel, was das die Performance betrifft. Das bedeutet nach unserem Eindruck nach 60 Bilder pro Sekunde (FPS). Die Xbox One könnte dabei Abstriche bei der Bildqualität machen müssen. Da der PC als Entwicklungsplattform diene, möchte man laut Kono-San auch die Möglichkeiten von Xbox One X und PlayStation 4 Pro nutzen. Für Details sei es jedoch noch zu früh.

Crossplay ist ein immer stärker werdender Trend. So unterstützen stetig mehr Spiele die Möglichkeit, dass Spieler zwischen Xbox One und PC und PlayStation 4 und PC im Multiplayer miteinander oder gegeneinander spielen. Auch Kono-San sähe dies gerne in seinem Spiel, doch hier sei kein Versprechen möglich. So gäbe es zu viele Faktoren, auf die die Entwickler keinen Einfluss haben. Ohnehin befindet sich der Mehrspieler noch mitten in Planung und Entwicklung. Details gäbe es momentan keine mitzuteilen.

Ace Combat 7: Skies Unknown erscheint voraussichtlich 2018 für PC, Xbox One und PlayStation 4. Eine Eingrenzung des Veröffentlichungstermins sei laut Kono-San noch nicht möglich.
Wir bedanken uns herzlich für das nette Gespräch mit Kazutoki Kono und allen Beteiligten, die das ermöglicht haben.

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