God’s Trigger

God’s Trigger Vorschau – gamescom 2017

Erst mal überleben, dann die Welt retten – God’s Trigger

Was passiert, wenn der Engel Harry und die Dämonin Judy sich verbünden, um gegen böse Mächte zu kämpfen? Genau, es geht ordentlich zur Sache. Richtig hart! Ach was, richtig, richtig hart! Ihr erinnert euch an Hotline Miami? Ja, in God’s Trigger geht ihr auch mit einem Treffer über den Jordan. Wie gut, dass ihr bei diesem Titel zusammenarbeiten müsst.

Falls ihr euch fragt wie ein rebellischer Engel und eine verrückte Dämonin zusammengefunden haben; das liegt am Weltuntergang. Vier apokalyptische Reiter und … nun ja, ihr kennt die Geschichte. Also, nur noch kurz die Welt retten …

Ihr dachtet Mario Kart wäre ein Beziehungskiller? Dann wartet ab, bis ihr God’s Trigger spielt. Für Anfänger dürfte das Spiel den Begriff Trial-and-Error neu definieren. Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg, versagt die eine Hälfte, ist der Tod für beide quasi sicher.

In der spielbaren Demoversion haben wir zusammen – versucht – den Level zu meistern. Wie erwähnt, ein Treffer und ihr seid erledigt. Stirbt euer Partner, könnt ihr ihn wiederbeleben, falls ihr selbst gut genug seid. Um den Frustlevel nicht zu sprengen, stehen regelmäßige Checkpoints zur Verfügung. Quasi nach mehreren kleinen oder einem großen Raum, in diese war nämlich das Level unterteilt. Oftmals mit unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten. Außerdem droppen die Gegner – sofern ihr sie killt, bevor sie euch killen – eine Vielzahl an Waffen. Jede davon hat einzigartige Eigenschaften im Fern- oder Nahkampf.

Ebenso einzigartig sind die beiden Charaktere mit besonderen Fähigkeiten. So kann sich die Dämonin über kurze Distanz teleportieren. Dadurch könnt ihr tödlichen Szenarien ausweichen und davon gibt es wirklich reichlich. Mächtige Spezialattacken können euch in brenzligen Situationen das Leben retten, die haben jedoch einen langen Cooldown. Harry kann für kurze Zeit einen Schutzschild beschwören der alle Kugeln abwehrt und Judy einen Sturm, der die Gegner davonfegt. Das Levelsystem ermöglicht es euch die Fähigkeiten der Charaktere zu verbessern.

Trotz der Härte des Spiels, machte es dennoch meist einen fairen Eindruck. In der kurzen Zeit, die wir mit dem Spiel verbringen durften, waren wir nicht in der Lage, hinter jedem Raum die Logik und Vorgehensweise zu erraten. Dennoch hatten wir ein paar „Aha-Effekte“ die uns schließlich leichter durch den jeweiligen Raum brachten.

So macht God’s Trigger den Eindruck als würde es sich an Menschen richten die Nerven aus Drahtseil haben. Es gilt regelmäßig zu knobeln und die beste Strategie zu finden, am Ende eines jeweiligen Levels bekommt ihr dann sogar noch eine Wertung für eure Leistung. Wir haben diese übrigens nicht gesehen, den letzten Raum konnten wir nicht knacken. Da war uns dann unsere Beziehung doch zu wertvoll für, trotzdem hatten wir zwischen dem Gefluche eine Menge Spaß. Fans von Hotline Miami dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Menschen mit dünnen Nerven könnten hier tatsächlich die Apokalypse finden.

Erscheinen soll der Titel Anfang 2018 für PC, Xbox One und PlayStation 4. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, ob ich im gleichen Jahr den Abspann sehen werde. Das Vergnügen – oder die Qual – beschert euch übrigens Techland Publishing.

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