Yoku’s Island Express Vorschau – gamescom 2017

Ich liebe Indiespiele. Deshalb habe ich mir auf der gamescom nicht nur diverse Blockbuster angesehen, sondern auch kleinere Projekte – wie Yoku’s Island Express. Der Titel fiel mir in den letzten Monaten schon häufiger auf, da er einen sehr schönen Grafikstil hat. Auch in natura überzeugt der Look. Dieser wirkt sehr liebevoll, farbenfroh und stimmig. Das Highlight ist allerdings das außergewöhnliche Gameplay.

Die Entwickler nennen Yoku’s Island Express ein Open-World-Pinball-Adventure. Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Yoku, der sich ein einfaches Leben in Mokumana ausmalt. Vor seinen Augen kann er es schon sehen: Sonne, noch mehr Sonne und ein tropisches Paradies. Yoku ist ein Postbote in Käfergestalt, dessen Traum von einem idyllischen Leben bald platzen soll. Stattdessen muss er sich um allerlei Probleme kümmern.

Spielerisch vereint Yoku’s Island Express Pinball und Plattformer miteinander. Teilweise bewegt ihr euch ganz klassich durch die Spielwelt. Häufig müsst ihr aber Flipper nutzen, um weiter zu kommen. Diese Flipper unterschieden sich farblich voneinander – was für den Spieler eine wichtige Orientierung ist Die Farbe zeigt euch nämlich an, wohin es bei Betätigung gehen wird. An vielen Stellen sind zwei Flipper direkt nebeneinander. Passt ihr nicht auf, befördert ihr Yoku irgendwohin, wo ihr ihn nicht haben wolltet.

Das Spiel machte erstaunlich viel Spaß, obwohl ich mich teilweise furchtbar angestellt habe. Yoku’s Island Express ist ein Titel, für den man ein paar Minuten Ruhe braucht, um rein zu kommen. Gerade am Anfang habe ich häufig die falsche Schultertaste genutzt und mich so in die völlig falsche Richtung bewegt. Man findet aber relativ zügig rein und kann dann richtig viel Spaß mit dem Titel haben. Durch die Pinball-Elemente ist das Spieltempo angenehm hoch.

Zwischendurch wird allerdings Tempo rausgenommen, da Rätsel gelöst werden wollen. So ist zum Beispiel kurz nach dem Start eine große Kreatur zu finden, an der es scheinbar kein Vorbeikommen gibt. Wenig später erfährt man allerdings von einem Pilz, den man dann schließlich findet und verfüttert. Dadurch wird der Weg zum nächsten Areal frei. Dort müssen dann mehrere Objekte eingesammelt werden, um weiter zu kommen. Die Demo bot also Abwechslung.

In der Spielwelt sind außerdem unzählige Früchte versteckt, die sich teilweise erst dann zeigen, wenn man bestimmte Spots berührt. Es lohnt sich daher, auszuprobieren, was möglich ist. Die Früchte solltet ihr euch nicht entgehen lassen, da ihr damit neue Fähigkeiten freischalten könnt. Die helfen bei eurem Abenteuer.

Yoku’s Island Express hat mich auf der gamescom sehr überrascht. Ich habe zwar schon häufiger von dem Spiel gehört, mir den Titel aber vor der Messe nie näher angesehen. Das Spielprinzip ist erfrischend, der Schwierigkeitsgrad nicht zu lasch und das Setting wirkt liebevoll und abwechslungsreich. Ein tolles und einzigartiges Spiel von Entwickler Villa Gorilla. Ich kann euch das Game ans Herz legen und empfehle, es im Auge zu behalten. Release ist leider erst 2018. Das Spiel hat allerdings reichlich Hit-Potenzial. Allein schon, weil es sich ungewöhnlich spielt und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Man hat nicht das Gefühl, man hätte schon drei Duzend vergleichbare Titel gezockt. Das Gesamtbild wirkt sehr stimmig. Gameplay, Optik, Musik und Charaktere harmonieren miteinander.

 

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