Sparc

Sparc Anspielbericht – gamescom 2017

Tron lässt grüßen

Auf der gamescom hatte ich endlich die Gelegenheit, mir VR in der Praxis anzusehen. Obwohl ich die Technik schon eine Weile interessiert verfolge, habe ich vor der Messe in Köln keine Anspielmöglichkeit gehabt. Eines meiner VR-Erlebnisse waren einige Runden Sparc. Das Spiel ist mittlerweile für PlayStation VR erhältlich.

CCP ordnet das Spiel unter virtueller Sport oder auch vSport ein. Tatsächlich kommt man nach einigen Runden durchaus ins Schwitzen. Zum Spielen benötigt man PlayStation VR und ein Paar Move-Controller. Letztere sollten vor dem Spielstart unbedingt mit den Handgelenkschlaufen gesichert werden – es wird nämlich turbulent.

Sparc erinnert ein wenig an Tron. Ihr steht einem Spieler gegenüber und schnappt euch via Move-Controller einen kleinen Ball vor eurer Nase, den ihr in das gegnerische Tor schleudern müsst. Dies geht vor allem dann gut, wenn ihr mit etwas Kraftaufwand werft und die Wände, Decken und den Boden nutzt. Gespielt wird nämlich in einer Art Käfig. Prallt der Ball mit hohem Tempo ab, ist er nicht so berechenbar. Natürlich hat auch euer Gegner einen Ball zur Verfügung, den er in Richtung eures Tores wirft. Ihr müsst diesen abwehren. Habt ihr euren Ball nicht ins Tor befördert, kommt er zurück und ihr könnt ihn mit dem Move-Controller greifen. Versagen die Reflexe, erscheint vor euch ein neuer Ball. Spielen beide Teilnehmer mit hohem Tempo, muss man sehr konzentriert sein, da Blocks und Würfe in kurzen Abständen erfolgen. Gewonnen hat, wer mit Ablauf der Zeit die meisten Punkte erzielt hat.

Das Spielprinzip ist einfach und schnell erlernt. Trotzdem hätte ich noch zig Runden spielen können. Sparc ist wunderbar kurzweilig und es macht sehr viel Spaß. Vor allem das hohe Tempo hat mir gut gefallen. Wenn man ein Weilchen spielt, kommt man mächtig ins Schwitzen. Das Spielgefühl war nach kurzer Eingewöhnungszeit super. Ich habe bereits die Sportspiele für Kinect geliebt und vSport ist so etwas wie die nächste Ebene. Schade, dass ich daheim kein VR-Headset zur Verfügung habe. Sparc hätte ich sonst schon längst gekauft. Da eine Runde schnell über die Bühne gebracht ist, kann man auch mit wenig Zeit aktiv werden. Will man sich auspowern, spielt man einfach mehrere Runden.

Mitspieler sucht ihr euch in Sparc übrigens online. Das Spiel bietet keinen lokalen Multiplayer. Ihr könnt allerdings auch allein zur Tat schreiten. Im Einzelspieler bekommt ihr die nötige Routine, um online zu siegen. Außerdem wurden mir in der gamescom-Demo Herausforderungen angezeigt. Da der Fokus in Köln auf dem Mehrspieler lag, durfte ich mir die aber nicht ansehen.

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