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Cosmic Kites Review

Entwickler:         Fishmoose Interactive
Publisher:          Fishmoose Interactive
Genre:              Action, Indie
Plattformen:        PC
Preis:              ca. 8,99 Euro 
Offizielle Website: http://www.fishmoose.net/

Snake, bist du es?

Cocmic Kites ist ein Actionspiel vom Indie-Entwickler Fishmoose Interactive. Wir haben uns das Spiel genauer für euch angeschaut. Die älteren unter uns kennen vielleicht noch Snake von ihrem Nokia-Handy. Genau in diese Richtung geht das Spiel

Ihr steuert einen Kopf mit den Tasten A und D, oder dem Controller. Beim Controller sind es praktischerweise die beiden Schultertasten LT und RT, um sich nach links oder rechts zu drehen. Während man sich auf dem Bildschirm bewegt, erscheinen Power-Ups, die ihr einsammeln könnt. Dazu gehören ein Schild, Waffen oder auch einfach eine Verlängerung des Schwanzes. Beim Spielen ist darauf zu achten, nicht mit den Gegnern oder deren Geschossen in Kontakt zu kommen. Berührt ihr den Feind, werdet ihr zum Zuschauer oder das Spiel ist gänzlich vorbei – je nach gewähltem Spielmodus. Der Rand des Bildschirms ist nicht zwingend eine Grenze.Ihr könnt links raus und kommt rechts wieder rein, das Gleiche mit oben und unten. Allerdings solltet ihr auf den roten Strich am Rand achten. Denn dort ist quasi eine Wand und ihr stirbt, wenn ihr diesen Strich berührt. Dieser rote Strich wandert und erhöht damit den Schwierigkeitsgrad etwas, da man ihn stets im Auge behalten muss.

Die Grafik ist relativ einfach gehalten, das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Ich fühle mich in Zeiten von Snake zurückversetzt und genieße das Spiel. Einfach mal möglichst lange überleben, wobei das einfacher gesagt als getan ist. Die ersten Versuche scheiterten nicht selten schon nach Sekunden.

Für jedes Spiel, welches ihr im Single- oder auch Multiplayer spielt, bekommt ihr Punkte. Habt ihr genug zusammen, steigt ihr einen Level auf und schaltet so verschiedene Spielmodi, Skins und Co. frei. Zu Beginn habt ihr nur einen einfachen Multiplayer und den Singleplayer zur Auswahl. Dazu gesellen sich bei Freischaltung die Modi Slow Creep, Power Up Madness, Obstacle Course und Custom Game Mode. Wer keine Freunde in der eigenen Wohnung hat, muss sich mit der KI begnügen. Einen Online-Multiplayer besitzt das Spiel nicht.

Der erste Multiplayer-Modus ist Local Versus, welcher quasi ein Last Man Standing ist. Ihr müsst als Spieler allen Hindernissen und Schwänzen der Gegner ausweichen. Wer am längsten überlebt, gewinnt. Bei Slow Creep bewegt ihr euch langsamer, allerdings wächst der Schwanz schneller, sodass ihr stärker taktieren und vorausschauend spielen müsst. Wenn ihr euch für Power Up Madness entscheidet, erscheinen ständig Power Ups, welche ihr einsammeln solltet. Dieser Modus ist für die Spieler, denen die Power Ups sonst zu wenig erscheinen. Wem das alles zu leicht ist, der entscheidet sich für den Modus Obstacle Course. Der ist quasi ein Hardcore-Mode, da überall Hindernisse in Form von Kugeln oder auch Klingen erscheinen.

Mein Fazit:

Cosmic Kites ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch und gut zum Abschalten geeignet. Es gibt wenig zu beachten, weshalb man direkt losdaddeln kann und schnell im Spiel drin ist. Cosmic Kites besitzt ein einfaches und süchtig machendes Spielprinzip, welches schon seinerzeit auf dem Nokia-Handy die Leute mitgerissen hat. Das bescherte uns beim Test einen positiven Flashback an die Zeit von vor ca. 15 Jahren und siehe da, das Prinzip greift heute noch. Der Preis von knapp neun Euro ist auch in Ordnung. Ihr bekommt ein Multiplayer-Spiel, welches ihr an einem Monitor mit bis zu vier Freunden spielen könnt und solltet. Wenn gerade keine Mitspieler in der Nähe sind, springt die KI ein. Alternativ könnt ihr euch direkt in den Singleplayer stürzen. In jedem Fall begleitet euch ein schlichter aber angenehmer Soundtrack.

 

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