Morphite Review

Entwickler:         Crescent Moon Games, We´re Five Games, Blowfish Studios
Publisher:          Crescent Moon Games
Genre:              Action, Indie, Abenteuer, Platformer
Plattformen:        PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch, iOS
Preis:              ca. 14,99 Euro 
Offizielle Website: http://crescentmoongames.com/wordpress/morphite/

Mit Myrah auf der Spur von Morphite

Exploration-Spiele gibt es einige und am 20. September kommt mit Morphite ein weiteres hinzu. Morphite genau einzustufen ist schwierig, da es viele Elemente vereint. Es ist einerseits wie eingangs erwähnt ein Erkundungsspiel, andererseits bietet es auch Shooter- und Plattformer-Elemente.

Man spielt Myrah Kale, welche mit Ihrem Vater Mr. Mason auf einer Raumstation lebt. Sie wird auf Erkundungstour geschickt, um das Geheimnis des Minerals Morphite zu ergründen. Dieses geschieht in Form von Quests, während denen sie Pflanzen und Tiere scannen muss, um so quasi ein Lexikon der Flora und Fauna zu erstellen. Diese Lexika-Einträge kann sie verkaufen, um mit dem verdienten Geld ihr Raumschiff zu verbessern. Während der Quests kann sie Mineralien finden, mit denen Sie ihren Raumanzug verbessern kann, um zum Beispiel auf heißen Planeten zu überleben und nicht zu verglühen.

Man steuert Myrah aus der First-Person-Perspektive wahlweise mit Tastatur oder Controller. Am Anfang ist man bei Mr. Mason in der Raumstation und bekommt dort seine erste Quest, einen Planeten zu erkunden. Nachdem man angekommen ist, scannt man am besten alles, was einem vor den Scanner kommt und einen nicht angreift. Erst wenn alles gescannt ist, hat man die Quest abgeschlossen. Nachdem man dann wieder auf der Raumstation bei seinem Vater ist, bekommt man die nächste Quest und zwischendrin auch neue Ausrüstungsgegenstände. Chunks sind die Währung, mit derer man sein Raumschiff verbessern kann, dieses sollte man auch machen, da man Upgrades wie einen größeren Tank und einen stärkeren Schild später benötigt. Zwischendrin gibt es Nebenquests, welche man abschließen kann, um Belohnungen zu erhalten. Diese sind aber optional. Es ist nicht nötig, sich strikt an die Quests zu halten. Wer lieber auf eigene Faust erkundet, kann kann auch gerne so die Planeten erkunden und Mineralien und Einträge fürs Lexikon sammeln. Die Questreihe bildet die Storyline, welche man nicht in einem Rutsch durchspielen muss. Mit den gefundenen Mineralien kann man seinen Raumanzug verbessern. Je höher die Stufe der Verbesserung ist, desto mehr Mineralien sind nötig.

Im Verlauf des Spieles bekommt man einen Beacon. Mit dem darf man vor Abschluss einer Quest zum Raumschiff reisen. Normalerweise würde man dafür eine Box benötigen, die als Aufzug fungiert. Der Beacon ist sehr nützlich und ihr solltet ihn wenn nötig einsetzen. Besonders wertvoll ist er, wenn ihr einen Checkpoint erreicht habt, gescannten Daten verkaufen möchtet und Raumschiff und Raumanzug verbessert werden sollen. Geht man zum Raumschiff ohne einen Checkpoint erreicht zu haben, startet man beim letzten Checkpoint.

Während eures Abenteuers begegnen euch diverse Kreaturen. Nicht alle Tiere, auf die man beim Erkunden stößt, sind friedlich. Einige muss man mit seiner Plasma-Pistole töten, bevor sie Myrah ins Gras beißen lassen. Unterwegs kann man Munitionskisten finden, welche man aufschießen muss. Die Munition daraus wird automatisch aufgesammelt. Im späteren Spielverlauf bekommt ihr diverse Waffen und natürlich auch dazu passende Munition. Neben den Munitionskisten gibt es noch Kisten die Chunks enthalten. Auch hier sammelt ihr den Inhalt auf, sobald ihr die Kiste aufgeschossen habt.

Ihr verbringt eure Spielzeit mit der Erkundung von Planeten und Raumstationen, sammelt Ressourcen, verbessert Ausrüstung und Raumschiffe, bekämpft Gegner und manchmal fällt auch einfach ein Boss vom Himmel. Nach einer Weile stellt sich trotzdem Routine ein. Da sich die Planeten trotz Low-Poly Grafikstil voneinander unterscheiden, lohnt sich der Weg zu anderen Himmelskörpern trotzdem. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm leicht, weshalb sich der Titel gut für entspannte Spielabende und Casualgamer eignet. Für das Verständnis sind einfache Englischkenntnisse von Vorteil, da das Spiel komplett auf Englisch ist.

Morphite Review

Mein Fazit:

Das Erkunden der Planeten und Raumstationen macht sehr viel Spaß. Die Planeten sind liebevoll und abwechslungsreich gestaltet. Die Grafik ist zweckmäßig und erinnert mich aufgrund der Farben an CGA-Grafik, was ich persönlich gut finde. Es wirkt nicht überladen. Das Spiel setzt auf einen Low-Poly Grafikstil. Trotz der Schlichtheit ist es den Entwicklern gelungen, die Spielwelt schön in Szene zu setzen. Mir persönlich gefällt das Spiel sehr gut. Ich habe bereits einige Stunden mit Morphite verbracht und werde das Spiel nicht so schnell von meiner Festplatte löschen. Die Hauptstory bietet einen Umfang von etwa acht bis zwölf Stunden. Wenn ihr wie ich gern außerhalb der Story erkundet, könnt ihr auch darüber hinaus einige Stunden im Spiel verbringen. Da das Spiel keinen hohen Schwierigkeitsgrad bietet, eignet es sich besonders gut für entspannte Abende und Casualgamer.

Ich kann das Spiel empfehlen, da es nach einer schnellen Eingewöhnung gut zu spielen ist und Spaß macht. Getestet wurde die PC-Version. Morphite erscheint auch für die Nintendo Switch, PS4, Xbox One und iOS.

 

 

 

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