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Azure Reflections

Azure Reflections Review

Entwickler:         Souvenir Cir. 
Publisher:          Unties Games
Genre:              Bullet Hell Shooter, Shmups
Plattformen:        Nintendo Switch, PlayStation 4
Preis:              ca. 24,99 Euro

Bullet Hell für Fans und Einsteiger

Das Spiel Azure Reflections ist ein sogenannter Bullet Hell Shooter – auch Shmups genannt. Das Touhou Spin-off ist ein Sidescroller Shoot ’em up, das dank einiger interessanter Mechaniken auch Anfänger ansprechen möchte. Ob dies gelingt, erfahrt ihr in meinem Azure Reflections Review.

Das Spiel lässt euch in die Rolle von Reimu Hakurei, Marisa Kirisame oder Cirno schlüpfen. Jeder Charakter spielt sich anders und bietet seine eigene Story. Möchtet ihr alle Enden des Spiels sehen, werdet ihr euch mit allen drei spielbaren Charakteren anfreunden müssen. Fans der Touhou Spiele werden zudem einige andere vertraute Gesichter im Spiel wiederfinden.

Während viele Bullet Hell Shooter auf vertikales scrollen setzen, versucht es Azure Reflections mit horizontalem Scrollen. Doch das Side-Scrolling ist hier nicht der einzige Clou. Als wären die vielen Geschosse der Gegner nicht genug, kommen diese aus allen Richtungen. Umso entscheidender ist euer Movement im Spiel. Es bringt nicht viel, wenn ihr euch so weit wie möglich vom rechten Bildschirmrand entfernt und aus vermeintlich sicherer Entfernung schießt. Früher oder später kommen Gegner von hinten, die euch das Leben schwer machen. Auch von oben und unten kommen Geschosse, die ihr im Blick haben müsst.

Im Gegensatz zu vielen Genrevertretern, bietet das Spiel allerdings einige Hilfen für Einsteiger. Die Grundlagen erlernt ihr in einem Tutorial. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eure Hitbox anzeigen lassen, was euch hilft das Ausweichen zu erlernen. Darüber hinaus ist das Spiel im einfachsten Schwierigkeitsgrad vergleichsweise zugänglich. Ein Spaziergang wird es trotzdem nicht. Wollt ihr Spaß mit dem Game haben, müsst ihr euch auf das Genre einlassen können. Selbst im Einsteiger-Schwierigkeitsgrad wird euch hier nichts geschenkt. Das Spiel bietet jedoch auch viel Anreiz, sich immer weiter zu verbessern und die Mechaniken zu erlernen. Je besser ihr euch dabei schlagt, desto mehr könnt ihr Freischalten. Das Spiel versteht es, den Spieler zu motivieren.

Der Bullet Hell Shooter spielt sich angenehm, überzeugt mit seinen Mechaniken und guter Zugänglichkeit. Die 2D-Grafik macht eine gute Figur und das Spielgeschehen wird passend musikalisch untermalt. Zu den Höhepunkten gehören zweifelsohne die Charaktere. Optische und spielerische Highlights liefern zudem die Bosskämpfe, die einiges an Geschick verlangen und euren Bildschirm mit Unmengen von Geschossen fluten. Zum Glück verfügen eure Charaktere über Spellcards, Barrieren und einige mächtige Angriffe. Eure Charaktere könnt ihr übrigens nach Herzenslust personalisieren. Dafür stehen euch zahlreiche Accessoires wie Hüte, Brillen und Bärte zur Verfügung.

Azure Reflections

Mein Fazit:

Azure Reflections ist ein gelungenes Touhou Spin-off mit einigen einsteigerfreundlichen Mechaniken. Diesbezüglich solltet ihr euch allerdings keine Illusionen machen. Das Spiel bietet zwar einige Trainingsmöglichkeiten und vier Schwierigkeitsstufen, ist aber genretypisch nur schwer zu meistern. Selbst der einfachste Schwierigkeitsgrad verlangt schon einiges an Geschick und setzt Lernbereitschaft voraus, wenn ihr neu im Bullet Hell Genre seid. Fans dürfen sich auf ein umfangreiches und sich angenehm spielbares Game freuen. Touhou-Fans können bedenkenlos zugreifen.

Bildquelle: Souvenir Cir.

Offenlegung: Für dieses Review hat mir Stride PR die PlayStation 4 Version kostenlos zur Verfügung gestellt.

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