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Super Smash Bros. Ultimate

Super Smash Bros. Ultimate Vorschau

In Erinnerungen schwelgen

Bei Nintendo stand während der E3 vor allem Super Smash Bros. Ultimate im Fokus. Eine Entscheidung, die mir nicht übermäßig gut gefallen hat. Ich habe auf Spiele wie Yoshi gehofft und damit gerechnet, Nintendo würde während der Direct deutlich mehr Spiele zeigen. Nachdem ich die Nintendo Post E3 besucht habe, habe ich mich aber nun mit Super Smash Bros. Ultimate ausgesöhnt. Viele bekannte Maps und Charaktere erinnern mich an meine Kindheit.

Auch wurde mir sofort wieder klar, warum ich diese Spielereihe so cool finde, während mich die meisten anderen Genrevertreter inzwischen eher kalt lassen. Auch wenn ich bei der kurzen Anspielmöglichkeit kaum gescheite Kombos hinbekommen habe, haben meine Charaktere eine gute Figur gemacht. Der Einstieg fällt leicht und Spaß kommt rasch auf. Smash Bros. sorgt immer wieder für spannende und aufregende Momente. Kickt euch ein Gegner weit von einer Kampfplattform und ihr schafft es trotzdem zurück, ist dieses Gefühl befriedigend. Manchmal entstehen aber auch unfreiwillig komische Situationen, da es nicht immer einfach ist, den Überblick zu behalten. Ich habe mich so manches Mal selbst in den Abgrund befördert, nachdem ich mich kurz zuvor noch darüber gefreut habe, einem Gegner so richtig eines ausgewischt zu haben.

Super Smash Bros. Ultimate punktet vor allem dann, wenn ihr es mit möglichst vielen Mitspielern zockt. Das bunte Gewusel auf dem Bildschirm ist einerseits fordernd, andererseits fällt es schwer böse zu sein, wenn ihr selbst Mal nicht so gut abschneidet. Egal ob ihr nun gewinnt oder verliert – Spaß macht es in jedem Fall.

Super Smash Bros. Ultimate Vorschau

Ein Highlight sind nach wie vor die Items, die das Spielgeschehen ganz schön aufmischen können. So passierte es zum Beispiel einmal, dass ich mir gerade mit meinem Mann ein Gefecht auf dem Schloss lieferte, welches wenig später ein Kugelwilli zerstörte. Am Ende beförderte es uns beide in die ewigen Jagdgründe. Solche Momente sorgen dafür, dass ihr auch Mal zusammen mit dem Gegner lachen könnt.

Auch wenn ich nach der E3 skeptisch war, freue ich mich nun auf Super Smash Bros. Ultimate. Wer Couch-Koop mag, kommt um dieses Spiel nur schwer herum. Ob als Partyspiel oder mit der Familie – wir dürfen uns auf viele spaßige Stunden freuen. Egal ob stundenlange Kämpfe oder eine schnelle Runde – Smash Bros. kann beides. Obendrein hört es sich auch noch gut an und sieht gut aus. Die bunten Arenen sind liebevoll gestaltet und es kommt immer noch gut, wenn auf einmal das Publikum einen Kämpfer anfeuert. In solchen Momenten reißt das Spiel den Spieler förmlich mit. Smash Bros. hat das Zeug, der nächste Switch Verkaufsschlager zu werden. Ihr müsst nicht einmal Beat ’em up-Fan sein, um Spaß mit Smash zu haben. Ein paar motivierte Mitspieler und der Spaß ist quasi garantiert.

Dank tonnenweise Content kommen sowohl alte Hasen als auch neue Spieler auf ihre Kosten. Super Smash Bros. Ultimate bietet nicht nur sämtliche Charaktere der Reihe und etliche bekannte Maps, sondern auch diverse neue Karten und den Kämpfer Ridley. Der spielte sich übrigens angenehm und fügt sich gut in das bestehende Rooster ein. Dieses wird zu Spielbeginn übrigens stark begrenzt sein. Ihr startet mit nur wenigen Charakteren und müsst den Rest freischalten. Darauf bin ich übrigens besonders gespannt. Ich mochte es immer, wenn ich mir Kämpfer und Kämpferinnen in solchen Spielen erst erarbeiten musste und hoffe, die Entwickler finden hier einen guten Weg für. Es sollte einerseits fordern, andererseits aber nicht zu sehr ausarten – schließlich sollte letztlich jeder mit seinem Lieblingcharakter spielen dürfen. Schon jetzt überzeugt hat mich der Support des gamecube-Controllers.

Bildquelle: Nintendo

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