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Monster Hunter Generations Ultimate

Monster Hunter Generations Ultimate Vorschau

Capcom bringt Monster Hunter Generations Ultimate im August endlich auch in den Westen. Auf der Nintendo Post E3 konnte ich schon jetzt einen Blick in das Spiel werfen und auf Monsterjagd gehen. Ob der Titel überzeugen konnte, erfahrt ihr in meiner Monster Hunter Generations Ultimate Vorschau.

Nachdem ich inzwischen gut 90 Stunden mit Monster Hunter: World verbracht habe, war ich zunächst skeptisch. Wie schwer fällt es, auf die vielen Quality of Life Features zu verzichten? Erfreulicherweise habe ich mir die Sache viel zu dramatisch vorgestellt. Monster Hunter bleibt eben Monster Hunter. Ich habe zwar zwischenzeitlich Mal die Schadenszahlen vermisst und wollte erst instinktiv bei der Einnahme eines Tranks weiterlaufen – nach wenigen Spielminuten hatte ich mir aber wieder in Erinnerung gerufen, kein World zu spielen.

Auch die im Vorfeld diskutierten Ladezeiten erwiesen sich am Ende als harmlos. Sicher, nach dem nahtlosen World wirkt es zunächst fremd, wenn bei jedem Gebietswechsel ein Ladebildschirm erscheint. Der verschwindet aber auch sehr schnell wieder und stört das Spiel nicht.

Monster Hunter Generations Ultimate ist knackig, fordernd und bietet gewohnt gute Koop-Action. Ich freue mich schon jetzt auf die Veröffentlichung des Spiels. Nicht zuletzt deshalb, weil die Switch dank Handheld-Modus auch wieder mobile Monsterjagd ermöglicht. Für mich ein großes Plus. Auf der Post E3 konnte Monster Hunter Generations Ultimate im TV-Modus und im Handheld-Modus gespielt haben. Beides hat überzeugt – doch ich persönlich freue mich in erster Linie auf die zweite Variante.

Monster Hunter Generations Ultimate Screenshot

Wenn ihr ein klassisches Monster Hunter auf der Nintendo Switch sucht, kommt ihr um Generations Ultimate nicht herum. Wer bisher nur mit World in Berührung kam, sollte dem Titel dennoch eine Chance geben. So nett die Quality of Life Features von World auch sind – ihr gewöhnt euch an deren Abwesenheit. Zumal Generations Ultimate vergleichsweise einsteigerfreundlich ist. Spieler erhalten ein Monster Hunter mit tonnenweise Content, knackigen Herausforderungen und abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten. Die unterschiedlichen Waffen und Kampfstile bieten viel Abwechslung und sorgen dafür, dass jeder etwas nach seinem Geschmack findet. Egal ob ihr lieber auf Fernkampf setzt, mit Schnittwaffen Körperteile der Monster abtrennt oder auf Gruppensupport setzt – Generations Ultimate bietet viele Möglichkeiten. Vor allem für Gruppen ist dies interessant.

Auch optisch macht der Titel auf der Nintendo Switch eine passable Figur. Der Titel stammt zwar vom Nintendo 3DS, sah allerdings auch dort schon gut aus. Natürlich dürft ihr hier keine World-Grafik erwarten. Insbesondere die Monster sehen allerdings gut aus und überzeugen mit Details. In Sachen Umgebungsgrafik wäre allerdings mehr drin gewesen. Diese wirkt ziemlich karg.

Egal ob Fan oder interessierter Neueinsteiger – Monster Hunter Generations Ultimate solltet ihr auf dem Schirm haben. Auch für Einsteiger ist der Ableger eine gute Wahl. Als solcher solltet ihr allerdings einige Stunden für die Eingewöhnung einplanen. Monster Hunter ist allerdings ohnehin kein Spiel, um es Mal eben zu zocken, sondern ein echter Zeitfresser. Von eurer Freizeit solltet ihr euch vor dem Kauf noch schnell verabschieden. In Generations Ultimate ist nämlich auch der G-Rank wieder mit von der Partie.

Bildquelle: Capcom

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