Assassin’s Creed: Odyssey Romanze

Assassin’s Creed Odyssey Vorschau – gamescom 2018

Zwischen malerischen Landschaften und Massenschlachten

Als Jade Raymond vor mehr als zehn Jahren auf der E3 Assassin’s Creed vorgestellt hat, war ich sofort von dem Konzept begeistert. Ich verfolge die Reihe seit ihren Anfängen und habe den Großteil der Games gespielt. Vor einigen Jahren bekam meine Begeisterung für die Franchise allerdings einige Risse. Jedes Jahr ein neues Assassin’s Creed war mir in Anbetracht der nur langsamen Weiterentwicklung irgendwann zu viel. Nach einer Weile Pause stand die Reihe plötzlich wieder richtig hoch im Kurs bei mir. Assassin’s Creed Origins erfüllte mir nach Jahren endlich einen Traum: Ägypten als Setting. Die Begeisterung hatte mich erneut ergriffen und ich habe so viel Zeit mit Origins verbracht, wie mit keinem anderen Serienableger zuvor. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Ubisoft für Origins endlich die Formel des Spiels umfangreich geändert hat.

Mit ebenso großer Freude blicke ich nun dem Release von Assassin’s Creed Odyssey entgegen. Dieses Mal dient das antike Griechenland als Schauplatz. Kein schlechter Tausch. Auf der gamescom durfte ich einen Teil der Spielwelt erkunden. Gleich zu Beginn der Demo wurde ich mit einer interessanten Szene konfrontiert. Ich war Teil einer Massenschlacht, in der ich tapfer gekämpft habe. Dabei durfte der berühmte Tritt natürlich nicht fehlen. Der Kampf war überraschend anspruchsvoll, da sehr viele Gegner auf dem Schlachtfeld waren – von denen einige nicht nur schlichte Soldaten waren, sondern gut gerüstet und ziemlich zäh. Ohne taktisches Vorgehen kommt der Spieler nicht weit.

Assassin's Creed Odyssey Screenshot

Am Ende hat es dann doch nicht für den Sieg gereicht. Zu viel Übermut hat mich Kopf und Kragen gekostet. Statt mich einfach erneut in die Schlacht zu stürzen, habe ich die NPCs ignoriert und bin durch die Spielwelt gestreift. Viel konnte ich in der Demo davon leider nicht sehen, da die Zeit begrenzt war. Was ich erkundet habe, hat mir allerdings ausgesprochen gut gefallen. Zugegeben … die Kritik es sieht wie Origins – nur anders – aus, ist nicht von der Hand zu weisen. Die beiden Spiele ähneln sich auf den ersten Blick sehr. Den Entwicklern ist es allerdings gut gelungen, das antike Griechenland einzufangen. Ich werde auch die Welt von Odyssey mögen und meine Screenshot-Taste strapazieren.

Die antiken Schauplätze sind eine Augenweide. Alte Tempel, imposante Statuen, ein schlichter aber sehr eleganter Baustil … Nicht minder ansehnlich ist die Natur. Oleander, Hibiskus, Klatschmohn, Zypressen, Kefalonische Tannen und Co. zaubern eine malerische Landschaft. Wer gern einfach eine schöne Spielwelt erkundet, wird in Assassin’s Creed Odyssey viele hübsche Orte entdecken können.

Assassin's Creed Odyssey Screenshot

Bei einer weiteren Spielrunde hatte Tim die Gelegenheit sich auf das Meer zu begeben und an einer Schiffsschlacht teilzunehmen. Hier orientiert sich das Spiel spürbar an Assassin’s Creed IV: Black Flag. Wenn ihr schon in Black Flag gern das Meer unsicher gemacht habt, wird euch dieser Teil auch in Odyssey gefallen.

Was ich vom Spiel gesehen habe, hat mir gefallen. Ich hoffe natürlich, dass sich die Entwickler fleißig an der griechischen Mythologie bedient haben und diese großzügig ins Spiel einfließen lassen. Da dies schon bei Origins mit Ägypten gelungen ist, bin ich diesbezüglich guter Dinge. Der Sprung von Assassin’s Creed Origins zu Odyssey wirkt deutlich kleiner, wie der von Syndicate zu Origins. Dennoch waren in der Demo einige Neuerungen spürbar. Odyssey ist mehr als nur ein Origins 1.5 mit anderem Setting. Ubisoft baut zwar auf dem Origins-Grundgerüst auf, erweitert es aber spürbar. Die Änderungen gleichen feinen Nuancen, die sich gut in das Gesamtbild fügen und nicht auferzwungen erscheinen. Daher bin ich auf die Vollversion gespannt und hoffe, diese fühlt sich so rund wie die Demo an.

Assassin's Creed Odyssey Screenshot

 Mein Fazit:

Assassin’s Creed Odyssey hätte ich am liebsten gleich mit zu mir nach Hause genommen. Malerische Landschaften gepaart mit großen Schlachten und deutlich ruhigeren Momenten. Ein interessanter Mix. Dazu die Möglichkeit, sich endlich komplett für einen Charakter entscheiden zu dürfen. Meine Wahl fiel dabei aus Kassandra.

Assassin’s Creed Odyssey wird nicht so viele umfangreiche und einschneidende Änderungen bieten, wie es Origins getan hat. Die Demo verspricht aber einige neue Ansätze und ein interessantes Spiel. Ubisoft hat das Grundgerüst von Origins geschickt genutzt und es um einige feine Nuancen erweitert. Wenn euch Origins überzeugen konnte, wird euch auch Odyssey gefallen. Sollte die Vollversion so interessant wie die Demo sein, könnte sie den Vorgänger sogar noch übertreffen. Ich bin gespannt, ob dies gelingen wird. Ab dem 05. Oktober lässt sich diese Frage beantworten. Dann nämlich erscheint das Spiel für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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Bildquelle: Ubisoft

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