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Fire Emblem: Three Houses Einsteigertipps

Entscheidungen zu Spielbeginn

In den ersten Spielstunden werden einige Entscheidungen von euch abverlangt. Eine der gravierendsten ist die des Schwierigkeitsgrades. Ihr müsst euch für Normal oder Schwer entscheiden. Außerdem gilt es, sich für Anfänger oder Klassisch zu entscheiden. Mögt ihr knackige Herausforderungen, habt kein Problem mit einschneidenden Fehlentscheidungen oder dem häufigen Laden von Spielständen? Dann sind Schwer und Klassisch eine Option. Klassisch bedeutet Permadeath, für den Fire Emblem berühmt ist. Verliert ihr eine Einheit im Kampf, ist diese verloren – oder ihr ladet den Spielstand neu.

Möchtet ihr einfach nur die Story genießen, ohne dabei vor einer gar zu knackigen Herausforderung zu stehen, könnt ihr euch für Anfänger entscheiden. In diesem Fall können eure Einheiten zwar auf dem Schlachtfeld bezwungen werden, aber sie ziehen sich in diesem Fall zurück und sind im nächsten Kampf wieder verfügbar.

Entscheidet ihr euch für Normal, werdet ihr im späteren Spielverlauf optionale Kämpfe bestreiten können, die keine Aktivitätspunkte erfordern. Solltet ihr das Spiel als zu schwer empfinden, könnt ihr dank diesen Kämpfen eure Charaktere im Level steigern, was das Abenteuer erleichtert.

Ihr müsst euch zudem für ein Haus entscheiden. Werdet ihr zum ersten Mal nach einem der drei Häuser gefragt, legt ihr euch noch nicht (!) fest. Die tatsächliche Entscheidung fällt erst etwas später im Kloster.

Mit eurer Wahl beeinflusst ihr zumindest zum Teil die Story des Spiels. Darüber hinaus hat jedes Haus seine Stärke. Die Goldenen Hirsche setzen vor allem auf Bögen, die Schwarzen Adler auf Magie und die Blauen Löwen auf Lanzen. Jedes Haus hat andere Werte und eigene Charaktere. Die meisten könnt ihr später jedoch abwerben und für euer Haus gewinnen. Ihr könnt so also im Spielverlauf Charaktere rekrutieren, die euer Haus ergänzen. Achtung, wenn ihr Edelgard, Dimitri oder Claude als Partner in Betracht zieht. Legt ihr Wert auf diese Charaktere, müsst ihr das jeweilige Haus wählen.

Ein weiterer Faktor ist der Schwierigkeitsgrad. Die Blauen Löwen bieten einen vergleichsweise einfachen Einstieg, während ihr es bei den Schwarzen Adlern am schwersten haben werdet. Seid ihr völlig neu im Fire Emblem-Franchise, bieten sich die Blauen Löwen für den ersten Spieldurchgang an. Letztlich ist die Wahl aber eine Frage eures Geschmacks. Richtig oder falsch gibt es nicht.

Ebenfalls festlegen müsst ihr euren Geburtstag. An diesem erhaltet ihr einen Gegenstand, der euch vor allem im früheren Spielverlauf das Leben etwas erleichtern kann. Solltet ihr nicht viele Spielstunden warten wollen, legt ihr das Datum also nicht zu weit hinter.

Speichern, speichern, speichern!

Wie bei quasi jedem Rollenspiel gilt es, häufig zu speichern. So nervig und banal der Punkt klingen mag – ihr könntet es bereuen, wenn ihr zu selten speichert. Dabei ist dies gar nicht nötig. Die Ladezeiten sind angenehm kurz und ihr verliert nur Sekunden. Ihr könnt zum Beispiel mit einem Charakter nur ein Examen am Tag ablegen. Geht dieses schief, ist die Zeit verschenkt. Oder aber ihr stellt bei einem Dialog fest, dass die Antwort dem Gegenüber nicht gefallen hat. Noch schlimmer ist der Verlust einer Einheit im Kampf, wenn ihr mit Permadeath spielt. Oder aber ihr habt keinen Truhenschlüssel eingepackt und müsst dann eine verlockende Schatzkiste auf dem Schlachtfeld ungeöffnet zurücklassen. Selbst wenn euch Perfektion und maximale Effizienz nicht wichtig sind, solltet ihr euch durch regelmäßiges Speichern stets ein Hintertürchen offenhalten, falls ihr doch einmal eines nutzen möchtet.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Egal ob ihr mit oder ohne Permadeath das Spiel bestreitet – Vorbereitung erleichtert eure Reise ungemein. Waffen etwa nutzen sich bei Gebrauch ab und zerbrechen schließlich. Damit sind sie zwar nicht völlig nutzlos, aber ineffizient. Lasst ihr eure Charaktere mit zerbrochenen Waffen in die Schlacht ziehen, zieht ihr diese unnötig in die Länge und macht es euch schwer. Prüft vor jeder Schlacht, ob ihr gut gerüstet loszieht. Ihr könnt euch zudem mit Items wie Tränken und Schlüsseln eindecken. Im späteren Spielverlauf wird es möglich sein, Truhen und Türen ohne Schlüssel zu öffnen. Dafür benötigt ihr allerdings erst einen Charakter mit der passenden Fähigkeit. Bataillons sind ebenfalls sehr hilfreich.

Ihr könnt zudem vor einer Schlacht die Charaktere anpassen, positionieren und euch einen Überblick verschaffen. Welches Areal erwartet euch? Sind Truhen oder Türen auf der Map? So könnt ihr etwa eure Charaktere an die Kampfumgebung anpassen. In sehr unwegsamen und sperrigen Geländen mit vielen schmalen Bereichen bieten sich Charaktere mit Reichweite an, da ihr nur mit wenigen Nahkämpfern an den Feind kommt. Ist das Gelände unwegsam, solltet ihr euch nicht zu sehr auf Charaktere fokussieren, die nur wenige Felder pro Zug vorrücken können. Dennoch solltet ihr die Vielfalt nicht außer Acht lassen. Nicht jede Waffe ist gegen jeden Gegnertyp effektiv. Seid auf alle Situationen vorbereitet, statt einseitig in den Kampf zu ziehen. Ein guter Mix aus Angriffsstärke, Reichweite und Support zahlt sich aus.

Habt ihr euch auf einen bevorstehenden Kampf vorbereitet, solltet ihr euer Spiel noch einmal speichern. Habt ihr doch etwas übersehen oder eure Strategie geht nicht auf, könnt ihr den Spielstand laden.

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Waffen

In Fire Emblem: Three Houses können eure Charaktere mehrere Waffen bei sich tragen. Diese Möglichkeit solltet ihr nutzen. Ich erkläre euch an einem einfachen Beispiel den Nutzen. Ein Magier steht auf dem Schlachtfeld nur noch in Reichweite von Gegnern, die sich von Magie nicht beeindrucken lassen. Trägt der Magier nicht nur ein Zauberbuch bei sich, könnt ihr im Zweifelsfall auch mit einer Waffe wie einem Schwert austeilen und so mehr Schaden anrichten. Prüft daher vor einem Angriff die Effizienz. Oft könnt ihr einen Feind mit einer Waffe erlegen, während ihr mit einer anderen kaum Schaden anrichtet. Dennoch solltet ihr euch nicht dazu verleiten lassen, das Inventar eurer Charaktere mit allen möglichen Waffen zu bestücken. Letztlich zahlt sich ein abwechslungsreiches Team aus, mit dem ihr für alle Eventualitäten gerüstet seid.

Ebenfalls wichtig ist die Haltbarkeit eurer Waffen. Jeder Einsatz einer Waffe reduziert diese. Schon früh im Spiel erfahrt ihr von der Möglichkeit einer Reparatur. Nutzen könnt ihr diese aber erst in Kapitel 5. Bis dahin sind viele Waffen längst zerstört. Ersetzt diese und werdet die zerstörten Waffen bei einem Händler los. Sie bringen euch nichts ein, machen aber wertvollen Inventarplatz frei. Wo wir wieder bei der Mitführung von mehreren Waffen sind. Lasst einen Charakter nicht mit einer einzigen Waffe in den Kampf ziehen, deren Haltbarkeit fast auf null gefallen ist! Prüft vor jedem Kampf, welche Haltbarkeit die Waffen eurer Charaktere haben. Stattet alle Charaktere mit einer zusätzlichen Waffe aus, wenn diese nur noch eine fast abgenutzte Waffe bei sich tragen.

Habt ihr schließlich die Reparatur in der Schmiede freigeschaltet, sollte diese wohlüberlegt sein. Bei den schlichten Waffen sind die Reparaturkosten zu hoch. Stoßt sie ab und kauft die Waffen neu. Ausgenommen ihr wünscht, die jeweilige Waffe in der Schmiede zu verbessern und zu einer +-Waffe zu machen. In diesem Fall repariert sich die Waffe beim Upgrade praktischerweise direkt mit.

Examen und Klassenwechsel

Ein Kernelement in Fire Emblem: Three Houses sind die Klassen. Zunächst starten die Charaktere mit schlichten Klassen wie Adliger oder Bürger. Ihr holt viel mehr aus ihnen heraus, wenn ihr die Klasse im Spielverlauf wechselt. Eure Einheiten gewinnen so an Stärke und neuen Fähigkeiten.

Ihr könnt zu einer anderen Klasse wechseln, indem ihr ein Examen ablegt. Für das Bestehen eines Examen müsst ihr die jeweiligen Fähigkeiten weit genug verbessert haben. Ihr seht zudem vor dem Examen, wie hoch die Erfolgsaussichten sind. Nur wenn ihr besteht, könnt ihr schließlich zur neuen Klasse wechseln. Ein Examen könnt ihr nur ablegen, wenn ihr das passende Siegel besitzt. Höhere Klassen bieten Vorteile wie höhere Werte und eine schnellere Entwicklung.

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Achtet auf umherliegende Gegenstände

Schon früh im Spielverlauf von Fire Emblem: Three Houses schaltet ihr die Schnellreise frei. Habt ihr einen Ort im Kloster besucht, könnt ihr künftig per Schnellreise dorthin zurückkehren. Dennoch solltet ihr euch von dieser nicht dazu verleiten lassen, mit Scheuklappen durch das Kloster zu eilen. Dort findet ihr nämlich allerlei Gegenstände. Diese erkennt ihr an einem blauen Schimmer.

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Manches sind einfach Notizen, die euch bei der Erhöhung vom Dozentenrang helfen. Oft findet ihr aber auch verlorene Items. Diese haben einen Besitzer, der sich in der Regel relativ leicht herausfinden lässt, wenn ihr die Beschreibung lest und etwas vertrauter mit den Charakteren im Spiel seid. Bringt die verlorenen Items zurück, um Beziehungen zu den Charakteren zu festigen und die Motivation zu steigern, sollten sie in eurem Haus sein.

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Schöpft eure Aktivitätspunkte aus

Im Kloster spielen die Aktivitätspunkte eine entscheidende Rolle. Gerade in den ersten Spielstunden habt ihr nur sehr wenige davon – aber eine Vielzahl an Möglichkeiten, für die Verwendung. Verschenkt die Punkte nicht! Ihr werdet nicht allen angebotenen Möglichkeiten nachgehen können. Daher sollte die Verwendung wohlüberlegt sein und restlos ausgeschöpft werden. Es empfiehlt sich, direkt zu Spielbeginn damit zu starten, die Bindung zu anderen Charakteren zu stärken. Ihr werdet später die Möglichkeit haben, Charaktere anderer Häuser zu rekrutieren. Diese Option solltet ihr auch nutzen, da jedes Haus seinen Fokus auf einen Bereich legt, was die Kämpfe zunächst einschränkt und etwas einseitig macht. Habt ihr zum Beispiel viele Bogenschützen, werdet ihr früher oder später einige Magier und angriffsstarke Nahkämpfer begrüßen.

Sprecht ihr mit den Studenten, die nicht zu eurem Haus gehören, bekommt ihr die Option „Rekrutieren“ angezeigt. Zunächst werden die Studenten zwar ablehnen, aber ihr seht, welche Bereiche den jeweiligen Studenten dazu bewegen, sich rekrutieren zu lassen. Möchtet ihr nun zum Beispiel ein Teammitglied gewinnen, welches Glaube schätzt, könnt ihr beginnen eben diesen zu steigern. Dies geht beispielsweise durch den Chor und über Lektionen bei Rhea und Manuela. Lernt euer Protagonist Heilung zu verwenden, könnt ihr Glauben auch im Kampf stärken. Lektionen sind deutlich effektiver. Chorproben erhöhen dafür für zwei weitere Charaktere den Wert. Es gibt in Fire Emblem: Three Houses nicht den EINEN Weg. Entscheidend ist, was ihr anstrebt. In den ersten Spielstunden solltet ihr euch beim Verbrauch der Punkte besonders stark daran orientieren, was ihr möchtet.

In jedem Fall solltet ihr bemüht sein, den Dozentenrang möglichst schnell zu erhöhen, da ihr so auch mehr Aktivitätspunkte zur Verfügung haben werdet.

Darüber hinaus lernt ihr an eurem ersten freien Wochentag, dass ihr nach Verwendung der Aktivitätspunkte den Tag beenden könnt. Obacht, nicht so schnell! Nicht alles im Kloster verlangt nach diesen Punkten. Einige Quests könnt ihr beispielsweise ohne erledigen. Auch verlorene Items lassen sich ohne Punkte zurückgeben. Prüft vor der Beendigung eures freien Tages, ob ihr wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft habt.

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Orientierung im Kloster erleichtern

Das Kloster ist relativ groß und erscheint gerade zu Spielbeginn unübersichtlich und verwinkelt. Praktischerweise könnt ihr mit ZR die Minikarte ändern. Findet ihr einen NPC zum Beispiel nicht, hilft es die Minikarte vorübergehend größer darstellen zu lassen. Keine Sorge, wenn ihr die größte Variante nutzt, die einen beachtlichen Teil vom Bildschirm einnimmt. Habt ihr den NPC gefunden und redet ihn an, wird die Karte ausgeblendet. Euch entgeht nichts.

Mit R ruft ihr die Karte vom Kloster auf. Manövriert ihr über die einzelnen Bereiche, seht ihr welche Charaktere und Einrichtungen sich wo befinden. Auch könnt ihr der Karte entnehmen, mit welchem Charakter ihr noch einen Dialog führen könnt. Die Schnellreise steht ebenfalls über diese Karte zur Verfügung. Habt ihr einen Ort im Kloster einmal besucht, könnt ihr über die Karte dorthin reisen. Möchtet ihr etwa ein Gespräch mit Mercedes führen, könnt ihr auf der Karte ihren  Standort ausfindig machen und dann in den Klosterbereich reisen, in dem sie sich befindet. So spart ihr  Laufwege und natürlich Zeit. Nutzt beide Karten, wann immer nötig.

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Quelle: Eigene Recherche

Bildquelle: Eigene Screenshots auf Fire Emblem: Three Houses

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