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Pokémon Schwert und Schild Starter

Pokémon Schwert und Schild Vorschau

Im Rahmen der diesjährigen Post E3 konnte ich einen ersten Blick auf die kommenden Rollenspiele Pokémon Schwert und Schild werfen. Während 2018 mit Pokémon Let’s GO zwei Spiele ihren Weg auf die Nintendo Switch fanden, die sich an dem beliebten Mobile-Spiel Pokémon GO orientieren, sollen Schwert und Schild wieder deutlich klassischer werden. Dies hat die Demo in Frankfurt auch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht.

Die Anspielversion von Pokémon Schwert und Schild hat Trainer in die Wasser-Arena geschickt. Geleitet wird die Arena von Kate. In der englischen Version heißt die Arenaleiterin übrigens Nessa. Gespielt wurde in der Arena mit Pokémon der Stufe 50. Vom Schwierigkeitsgrad her waren die Kämpfe nicht sehr fordernd. Die Mechaniken waren weitestgehend vertraut, da sie das sind, was Fans der Reihe aus vorherigen Editionen kennen.

Neu hingegen ist das Feature Dynamax. Eine neue strategische Komponente die Trainern in den Kämpfen im Arena-Stadion zur Verfügung steht. Dynamaximiert ihr ein Taschenmonster wird es größer und auch stärker. Dieser Zustand hält allerdings nur für die Dauer von drei Runden an. Da ein Pokémon pro Kampf nur einmal dynamaximiert werden kann, möchte der Einsatz des Features wohlüberlegt sein. Dynamax ist quasi das Pendant zu Features wie Mega-Entwicklungen oder Z-Attacken. Beide Funktionen werden in Schwert und Schild nicht vorhanden sein.

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Eine Tatsache, die bei den Fans nicht ganz unumstritten ist. Auch ich bin ein Freund der Mega-Entwicklungen. Dennoch kann ich gut darauf verzichten. Es ist nur allzu verständlich, dass viele Spieler gern liebgewonnene Mechaniken wiedersehen würden. Die Kämpfe wären mit Dynamaximierung, Z-Kraft und Mega-Entwicklung aber nur noch ein einziges Effektgewitter mit viel Bling Bling und obendrein sehr sperrig für neue Spieler. Davon dürfte es nach dem anhaltenden Erfolg von Pokémon GO und den beliebten Let´s GO! Spielen einige geben.

Die Kämpfe fühlten sich angenehm vertraut an. Auch der Aufbau der Arena bot in diesem Sinne keine Überraschungen. Der Spieler musste sich zunächst den Weg zur Arenaleiterin bahnen, indem er mehrere Trainer bezwingt und den richtigen Weg findet. Hierfür kommt ein Rätsel zum Einsatz, welches mit Hilfe von Schaltern und Farben aufgebaut ist und an vergleichbare Elemente in vorherigen Ablegern erinnert.

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Auch hier hält sich der Anspruch in Grenzen, was auf die Zielgruppe zurückzuführen sein dürfte. Die Spiele sollen primär jüngere Spieler ansprechen, weshalb sie entsprechend zugänglich und machbar sein müssen. Pokémon Schwert und Schild macht nicht den Eindruck, als würde es das von einigen Fans erhoffte knackige Rollenspiel werden. Hier bleibt jedoch abzuwarten, was die finale Version für den Spieler bereithält. Das Endgame vom Spiel ist derzeit schließlich noch ein Geheimnis.

Die Demo von Pokémon Schwert und Schild hat mich als Fans der ersten Stunde einerseits zufriedengestellt, andererseits etwas enttäuscht. Als Fan war es für mich zunächst einmal schön, vertraute Mechaniken zu erleben. Viel lieber hätte ich aber die Spielwelt erkundet, die in Trailern einen guten Eindruck hinterlassen hat und auf mich angenehm groß wirkt. In Videos lädt diese Welt geradezu zur Erkundung ein. Ich bin sehr neugierig, wie groß die Welt am Ende sein wird, was es alles zu entdecken gibt und ob sie gar das Breath of the Wild-Feeling bietet, welches einige Fans gesehen haben wollen. Hier muss ich also auf die Vollversion warten. Gerade für alte Hasen wie mich ist zudem eine Frage durchaus spannend – wie frisch werden sich die Spiele anfühlen? Wie nah bleiben Schwert und Schild an der bekannten Formel und wie weit trauen sich die Entwickler weg davon? Derlei Fragen konnte die kurze Demo leider nicht beantworten. Der Inhalt der Anspielversion bot das typische Pokémon Editionen-Feeling mit ein bisschen frischer Farbe durch Dynamax.

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Technisch macht das Spiel nicht den Eindruck, als würde es die Möglichkeiten der Nintendo Switch ausschöpfen. Die Grafik ist hübsch, reicht aber nicht an Spiele wie Breath of the Wild und Xenoblade Chronicles 2 heran. Freue ich mich trotz kleiner Wermutstropfen auf die Games? Unbedingt!

Bildquelle: Nintendo

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