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Luigi’s Mansion 3 Vorschau

Bei der diesjährigen Post E3 von Nintendo kam ich zum ersten Mal mit Luigi’s Mansion 3 und der Reihe als solcher in Berührung. Es klingt beinahe ein wenig paradox, in Anbetracht meines Hintergrundes. Immerhin bin ich mit Mario, Zelda, Pokémon und Co. aufgewachsen. Tatsächlich gingen aber in den vielen Jahren, die mich Nintendo nun schon begleitet, auch einige Games und ganze Reihen an mir vorbei. Wie aber hat mir Luigi’s Mansion 3 aus Sicht eines völligen Neulings gefallen?

Während in vielen Spielen Mario in die Hauptrolle schlüpft, hat hier Luigi seinen großen Auftritt. Ein vermeintlicher Traumurlaub entpuppt sich als geisterhaftes Abenteuer. Das Luxushotel, in welches er mitsamt Freunden eingeladen wurde, beherbergt Geister. Grund genug, für Luigi zum Helden wider Willen zu werden. Seine Freunde sind nämlich in Gefangenschaft geraten und warten nun auf Rettung.

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In der Demo durften Spieler bewaffnet mit dem Schreckweg F-LU auf Geisterjagd gehen. Das Spielprinzip ist einfach: Die Geister mit der Taschenlampe blenden, um sie dann aufzusaugen. Dabei ist meist ein hohes Maß an Bewegung gefragt, da ein Geist selten allein kommt. Bei Rätseln kommt häufig Fluigi zum Einsatz – ein quietschgrüner Doppelgänger von Luigi. Der geisterhafte Fluigi kann dank seines glibbrig-grünen Körpers problemlos Hindernisse passieren und so den Weg für Luigi freimachen.

Zu Spielbeginn hatte ich ein paar persönliche Differenzen mit der Steuerung, bei der die Sticks viel zum Einsatz kommen. Dies ist aber wohl der Hektik, die bei einem solchen Anspieltermin ständiger Begleiter ist zuzuschreiben. Nach kurzer Eingewöhnungsphase war die Steuerung verinnerlicht, wenngleich noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Demo endete mit einem lustig inszenierten Bosskampf, der in einer Art Arena stattfindet. Der berittene Geist ist mit einer schweren Rüstung und einer Lanze ausgestattet. Im Kampf gilt es, die zuvor gelernten Fähigkeiten zu einer funktionierenden Strategie zu vereinen. In Bewegung bleiben, wenn der Boss durch die Arena rast, ihn in einem günstigen Moment blenden und schließlich mit dem Schreckweg F-LU erfassen, um ihm schnell ein paar Schläge zu verpassen – bis er schließlich nach einigen Durchgängen ganz Geschichte ist.

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Positiv ist aufgefallen, wie leicht das Spiel verschiedene Zielgruppen ansprechen kann. Das Spiel hat ein düsteres Grundthema, setzt dies aber kindgerecht um. Der Abschnitt der Demo war vom spielerischen Anspruch so gestaltet, dass er auch von jüngeren Spielern gemeistert werden kann. Hinter den Mauern des Hotels verbergen sich allerdings zahlreiche Geheimnisse, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. So werden auch erfahrenere Spieler gefordert. Die Demo war in dieser Hinsicht gut ausbalanciert.

Das Spiel lockert seine düstere Grundnote mit seiner niedlichen Inszenierung und viel Humor auf. Letzterer hat besonders überzeugen können. Einen rabenschwarzen Horror-Trip solltet ihr nicht erwarten. Die Demo war kurz, bot aber einen gut gewählten Ausschnitt des Spiels und konnte so Lust auf mehr machen. Ich bin neugierig auf die Vollversion. Besonders gespannt bin ich auf den Wirrwarrturm, der kein Teil der Demo war. Er bietet einen Wettlauf gegen die Zeit, für bis zu acht Spieler – lokal bis zu vier. Klingt zumindest in der Theorie nach zusätzlichem Spielspaß. Neugierig bin ich auch auf den Polterpinscher – der in der Demo nur schmückendes Beiwerk war.

Luigi’s Mansion 3 erscheint am 31. Oktober exklusiv für die Nintendo Switch.

Bildquelle: Nintendo

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