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Ghost of Tsushima Einsteigertipps

In Ghost of Tsushima schlüpft ihr in die Rolle des Samurai Jin Sakai. Die übermächtige mongolische Armee überzieht die Insel Tsushima mit Leid und Tod. Damit euer Start in das Abenteuer möglichst reibungslos verläuft, habe ich eine Reihe von Ghost of Tsushima Einsteigertipps für euch zusammengestellt, basierend auf meinen Erfahrungen mit dem Spiel.

Erste Schritte und Kämpfe

Erste Schritte

Habt ihr die lineare Einführung von Ghost of Tsushima abgeschlossen, steht euch ein beachtlicher Teil der Spielwelt offen. In der Theorie könntet ihr nun geradewegs in ein Fort hineinmarschieren und euch dort mit den Mongolen anlegen. Halt! Zu Spielbeginn kennt ihr nur wenige Kampftechniken, habt eine kaputte Rüstung und lediglich eine Waffe. Konzentriert euch zunächst daher darauf, das Kampfsystem zu verinnerlichen, erweitert euer Arsenal an Waffen und erkundet ein bisschen die Spielwelt. So könnt ihr euch zum Beispiel erste Ausrüstungsgegenstände beschaffen und kleinere Mongolengruppen herausfordern, um geübter in den Kämpfen zu werden.

Durch den Abschluss von Geschichten erhaltet ihr Zugriff auf neue Spielelemente und Ausrüstung. So lernt ihr zum Beispiel in den ersten Missionen, wie ihr Attentate ausführen könnt, erhaltet einen Bogen und eine intakte Rüstung. Diese Missionen sind relativ leicht zu bewältigen und machen euch das Leben als Samurai spürbar einfacher.

Habt ihr eine Grundlage geschaffen, lohnt es, die ersten feindlichen Lager zu infiltrieren, um die erste neue Kampfhaltung zu erlernen. Konzentriert euch zunächst auf kleine Lager, da dort nur wenige Feinde anzutreffen sind. Um größere besetzte Orte könnt ihr euch später kümmern.

Blocken und Parieren sind der Schlüssel für euren Erfolg, nicht eure Ausrüstung

Ihr erhaltet im Spielverlauf einige Kleidungsstücke. Die aber sind letztlich nicht entscheidend. Viele Kämpfe erledige ich in einem schlichten Stoffgewand, welches für die Erkundung vorgesehen ist und mir im Kampf keinerlei Boni bietet. Warum? Weil es darauf gar nicht so sehr ankommt. Versteht mich nicht falsch – eine für den Kampf vorgesehene Rüstung kann euch das Leben natürlich einfacher machen. Doch damit allein solltet ihr euch nicht in Sicherheit wiegen.

Entscheidend ist es, Angriffe zu blocken, mit Parieren Schaden zuzufügen und Angriffen wenn nötig auszuweichen. Habt ihr dies perfektioniert, werdet ihr überhaupt nicht oft in Situationen kommen, in denen ihr überhaupt Schaden nehmen könntet. Bogenschützen kündigen Angriffe mit einem Schrei an. Unblockbare Angriffe seht ihr an diesem roten Leuchten des Gegners.

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Schon relativ früh im Spiel erfahrt ihr, wie ein Samurai kämpft. Mit Geduld. Die ist der Schlüssel für erfolgreiche Kämpfe. Stürmt nicht blind in eine Gruppe schwer bewaffneter und gut geschützter Gegner, sondern lasst sie auf euch zukommen. Entweder indem ihr sie herausfordert, oder indem ihr die Gegner angreifen lasst, damit diese ihre Schwachstellen offenbaren. Nach einem geblocktem Angriff, ist eure Gelegenheit zum Gegenschlag gekommen. Oder aber ihr pariert einen solchen. Unblockbare Angriffen weicht ihr aus und greift dann an. So könnt ihr auch größere Mengen an Gegnern mit Schilden oder Speeren ausschalten.

Sehr nützlich sind die Geistfähigkeiten und Waffen, die ihr im Laufe der Zeit erhaltet. So könnt ihr die Gegner eliminieren, ehe sie euch überhaupt bemerken. Eine gute Rüstung für den Kampf gibt euch lediglich ein bisschen Puffer, befreit euch aber nicht davon, euch mit dem Kampfsystem zu befassen. Mehr Spielraum für Fehler bedeutet noch immer, davon nur wenige machen zu dürfen.

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Verwendet eure Umgebung gegen den Feind

Bevor ihr euch mit einer Gruppe Mongolen anlegt, lohnt es, die Umgebung genau unter die Lupe zu nehmen. Die kann zu eurem Vorteil genutzt werden. In der Nähe eines Lagers streift ein Bär umher? Perfekt! Lockt eure Feinde in die Nähe des Tieres. Mit Glück erledigt der Bär einige eurer Gegner und diese schließlich das Tier. Ihr müsst dann nur noch das Raubtierfell und eventuelle Vorräte vom Boden aufsammeln.

Müsst ihr einen Ort von den Mongolen zurückerkämpfen, gibt es immer Möglichkeiten dies aus dem Schatten heraus zu tun – im übertragenen Sinne. Statt den Vordereingang zu verwenden, solltet ihr aus sicherer Entfernung die Lage zunächst überblicken. So werdet ihr zum Beispiel oft auf Türmen Bogenschützen vorfinden, die ihr mit dem Bogen unbemerkt ausschalten könnt.

Hinein kommt ihr nicht nur durch den Vordereingang und mit viel Radau. Haltet nach Schlupflöchern in Zäunen Ausschau, sucht nach Stellen zum Kriechen und nach höher gelegenen Orten, von denen aus ihr ins feindliche Lager springen könnt. Idealerweise erst, nachdem ihr eure Gegner lokalisiert habt, um unbemerkt zu bleiben.

Gebäude sind ideal, um mit den Mongolen Katz und Maus zu spielen. So könnt ihr etwa durch ein Attentat auf euch aufmerksam machen, da Gegner oft in kleinen Gruppen auftreten. Der Rest wird euch verfolgen. Ihr könnt in einem Haus Deckung suchen und wenn es gut läuft so weitere Mongolen per Attentat ausschalten. Zudem sehen euch andere Gegnergruppen drinnen oft nicht kämpfen. Möchtet ihr euch stattdessen aus dem Staub machen, gibt es meist Fenster und Türen durch die ihr hinaushuschen könnt, Dachböden auf die ihr klettern könnt und Hohlräume unter Gebäuden.

Auch Pampasgras, Felsen, Zäune, Wägen und Co. eignen sich als Deckung. Seid ihr geschickt im Kampf, könnt ihr auch eure Feinde auf die Türme locken, die von Bogenschützen besetzt werden. So könnt ihr die Gegner schon auf dem Weg nach oben erledigen. Den Rest schaltet ihr oben aus. Keine Sorge – ihr fallt nicht runter. Diese Taktik kann euch aber schnell zum Verhängnis werden, wenn ihr gegen viele Speerkämpfer und Schildträger kämpft. Sie bietet sich daher vor allem an, wenn ihr schon Bereiche des Lagers gesäubert habt.

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Mongolenanführer ausspähen und erledigen

Ein guter Grund, warum ihr die vorherigen Tipps beherzigen solltet, sind die Mongolenanführer. Erledigt ihr diese, lernt ihr mit der Zeit neue Kampfhaltungen. Diese könnt ihr im Kampf wechseln, um damit einen Vorteil gegen bestimmte Gegner wie Schildträger und Speerkämpfer zu erhalten. Natürlich könntet ihr einfach mit der Tür ins Haus fallen und alle Feinde im direkten Kampf herausfordern.

Ihr habt jedoch mehr davon, wenn ihr auf Schleichen setzt. Sobald ihr einen Anführer entdeckt, ohne selbst von diesem bemerkt zu werden, könnt ihr diesen ausspähen. Allein dafür erhaltet ihr einen Punkt, für die Freischaltung der nächsten Kampfhaltung. Erledigt ihr dann den Anführer, gibt es einen zweiten. Ihr müsst also sehr viel weniger Anführer erledigen, um alle Kampfhaltungen zu erlernen, wenn ihr mit List und Tücke agiert. Positiver Nebeneffekt: Die Kämpfe werden schnell spürbar einfacher. Vorausgesetzt, ihr wechselt die Kampfhaltungen passend zu den Gegnern.

Apropos wechseln – ihr könnt in einem Kampf das Menü aufrufen und die Ausrüstung wechseln.

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Siehe auch

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Ghost of Tsushima Review

1274, zahlreiche mongolische Kriegsschiffe erreichen die japanische Insel Tsushima. Der Beginn einer gnadenlosen Invasion, die die Insel mit Leid und Trauer überziehen wird. 80 Samurai kämpfen gegen die Armee der brutalen Invasoren. Das blutgetränkte Schlachtfeld ist stummer Zeuge dieses aussichtslosen Kampfes. 80 Familien verlieren in jener Nacht Söhne, Väter ...

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Ghost of Tsushima Video zur deutschen Synchronisation

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