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Spacebase Startopia Nintendo Switch Review

Entwickler:         Realmforge Studios
Publisher:          Kalypso Media
Genre:              Aufbausimulation, Strategie
Plattformen:        Nintendo Switch, PC, Xbox One und Series S|X, PlayStation 4 und 5
Preis:              ca. 49,99 Euro 
Offizielle Website: Spacebase Startopia | Kalypso EU (kalypsomedia.com)

Raumstation to go

Bereits März diesen Jahres brachten Kalypso Media und Realmforge Studios mit Spacebase Startopia die bunte Weltraumstation auf PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series S|X. Seitdem hat der Donut viele Kreise im Weltall gedreht. Am 24. September ist Spacebase Startopia schließlich auch für die Nintendo Switch erschienen. Die bunte Alienbande in der Tasche und immer dabei? Das mussten wir uns genauer anschauen.

Bei Spacebase Startopia dreht sich alles um die gleichnamige donutförmige Raumstation. Startopia als Ort des Vergnügens und der Entspannung, ist eine Weltraumbasis, die Aliens aus der ganzen Galaxis anlockt. Auf drei Decks habt ihr die Aufgabe, die unterschiedlichen Spezies zu versorgen, zu bespaßen und für galaktische Entspannung zu sorgen. Dazu stehen euch eine Vielzahl an Gebäuden zur Verfügung und eine Armee an Druiden, die den Betrieb der Station sicherstellen. Im Verlauf von zehn Missionen müsst ihr euch unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Das könnt ihr entweder allein oder im kooperativen Modus machen. Hinzu kommen ein Sandbox-Modus und ein Mehrspieler. Wenn ihr mehr zu Spacebase Startopia erfahren wollt, könnt ihr das in unserem ursprünglichen Test nachlesen. In diesem Beitrag richten wir unseren Blick auf die Verbesserungen seit Veröffentlichung und die Version für Nintendo Switch.

Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung kämpfte Spacebase Startopia noch mit einer Reihe von Schwächen, die den Spielspaß trübten. Dabei waren vor allem eine Reihe von Detailverbesserungen notwendig. Seit der ursprünglichen Veröffentlichung haben die Entwickler von Realmforge Studios genau die in Angriff genommen und umgesetzt. So wurden unter anderem Verbesserungen an der Übersicht des Spiels implementiert. Beispielsweise könnt ihr jetzt den gesamten Inhalt eurer Frachträume auf einen Blick einsehen. Forschungsprojekte dürfen in Warteschlangen eingereiht werden und der Umgang mit Müll und Schädlingen an Bord von Startopia wurde spürbar verbessert. Es sind vor allem die kleinen Dinge, welche Spacebase Startopia nun zu einem runderen Erlebnis machen und die Spielerfahrung aufwerten.

Während beim ursprünglichen Release der spätere Spielverlauf oft aus endlosen Kamerafahrten und wildem Geklicke in der Station bestand, profitieren nun vor allem ausgebaute Stationen von der besseren Selbstverwaltung, sodass ihr euch als Commander stärker auf das das Gesamtbild konzentrieren könnt. Dadurch rücken der Spielfaktor und der eigentliche Stationsaufbau in den Vordergrund. Neue Spieler profitieren dabei von Anfang an von der besseren Führung durch das Spiel, unter anderem durch verbesserte und neu hinzugefügte Tutorials.

Spieler die Spacebase Startopia auf der Nintendo Switch erwerben, können nun auch das Spieltempo einen Gang runter schrauben und einfach mal als Commander entspannt dem Alientreiben zuschauen. Die Veröffentlichung auf der Nintendo Switch bringt dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die liegen wortwörtlich auf der Hand. Die Konsole bietet die Möglichkeit, eure Raumstation von jedem beliebigen Ort aus zu kommandieren. Die Verbesserungen bei der Steuerung erlauben trotz der Komplexität des Spiels eine angenehme Steuerung mittels Joy-Cons. Technisch erfordert die Portierung spürbare und sichtbare Abstriche. Die Detailfülle ist deutlich reduziert und gerade große Raumstationen bieten auch kein besonders scharfes Bild mehr. Nimmt das Gewusel auf dem Donut zu, geht es auch mit der Framerate runter. Das sind auf der Nintendo Switch keine seltenen Phänomene, schließlich ist sie im Vergleich zu anderen Konsolen aufgrund ihrer Bauweise in der Hardware eingeschränkt. Technisch mag die Switch nicht das Nonplusultra sein, dafür bietet sie Mobilität. Mit der Nintendo Switch habt ihr eure Raumstation immer dabei.

Mein Fazit:

Spacebase Startopia bietet die Möglichkeit, auf der Nintendo Switch Zuhause und unterwegs eure bunte Raumstation zu verwalten. Dabei haben die Entwickler im Vergleich zum ursprünglichen Release viele Detailverbesserungen vorgenommen. Davon profitieren vor allem längere Spielsitzungen in der Sandbox und die späteren Kampagnenmissionen. Als Commander könnt ihr euch besser auf den Ausbau eurer Raumstation konzentrieren. Spacebase Startopia für Nintendo Switch bringt zwar technische Abstriche mit sich, diejenigen von euch, die gerne im Handheld-Modus spielen können aber über diese hinwegsehen. Wenn ihr Spacebase Startopia ausschließlich am großen Fernseher spielen möchtet, solltet ihr euren Blick in Richtung PlayStation- oder Xbox-Version richten.

Bildquelle: Kalypso Media

Offenlegung: Das Spiel wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.

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