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Senran Kagura: Peach Beach Splash Review (PC)

Senran Kagura: Peach Beach Splash Review (PC)

Entwickler:         Tamsoft
Publisher:          Marvelous 
Genre:              Action, Shooter
Plattformen:        PlayStation 4, PC
Preis:              ca. 39,99 Euro 
Offizielle Website: http://peachbeachsplash.com/home.html

Sprizttour auf den PC

Senran Kagura hat längst auch unter den PC-Spielern seine Anhänger und Fans gefunden. Diese dürfen seit März auch Senran Kagura: Peach Beach Splash zocken. Ich habe mir die Portierung angesehen und berichte in meinem Senran Kagura: Peach Beach Splash Review, ob sich der Kauf lohnt.

Für gewöhnlich dürft ihr in Senran Kagura die Fäuste fliegen lassen. Peach Beach Splash schlägt in eine gänzlich andere Kerbe. Das Spiel ist ein Shooter mit Wasserpistolen und sommerlichem Setting. Ihr dürft in die Haut von mehr als 30 Mädchen schlüpfen und nehmt an einem mysteriösen Tournament teil. Mit knapper Badekleidung und Wasserpistolen macht ihr Jagd auf das gegnerische Team. Typisch für Senran Kagura, dürft ihr auch hier die Kleidung eurer Gegenspielerinnen zerfetzen. Liegen diese am Boden, könnt ihr ein Quietscheentchen zücken und die Kleidung mit Wasser wegspritzen. Peach Beach Splash ist zwar kein Beat ‚em up, bleibt Senran Kagura allerdings treu.

Treu bleibt sich Senran Kagura hier allerdings auch in anderer Hinsicht. Wie auch andere Senran Kagura-Portierungen ist die Steuerung auf Controller ausgelegt. Maus und Tastatur sind hier – obwohl es eine PC-Version ist – nur zweite Wahl. Wer ohnehin ein Gamepad besitzt und gern damit spielt, wird damit kein Problem haben. Trotzdem ist es schade, dass die Reihe nicht endlich eine bessere Steuerung mit Maus und Tastatur spendiert bekommt. Erfreulicherweise haben sich seit dem Release die technischen Probleme deutlich gebessert. Die anfänglichen Spielabstürze und die Auslastung der CPU sind Geschichte. Hier und dort gibt es allerdings noch Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel beim rahmenlosen Fenstermodus, der noch nicht funktioniert wie er soll.

Senran Kagura: Peach Beach Splash Review (PC)

Hallo, ist da jemand?

Senran Kagura: Peach Beach Splash ist ein spaßiges Spiel und motiviert dank seines Kartensystems über zahlreiche Spielstunden. Leider müsst ihr die vor allem alleine verbringen – beziehungsweise an der Seite der KI. Das Spiel bietet einen Mehrspielermodus, der sowohl Multiplayer als auch einen kooperativen Spielmodus umfasst. Leider tummeln sich nirgendwo übermäßig viele Spieler. Ohne Verabredung wird es schwer, ein Match zu finden. Leider! Multiplayer und Koop machen nämlich Spaß. Erschwerend hinzu kommt die Spielersuche, die ich bereits in meinem Review der PlayStation 4-Version kritisiert habe. Schon nach kurzer Zeit beendet das Game die Spielersuche. Bei den ohnehin schon ziemlich leergefegten Servern ist dies nicht unbedingt förderlich für den Spielspaß. Irgendwann nervt es, immer wieder eine Suche zu starten.

Wenn euch das Spiel vor allem wegen dem Multiplayer interessiert, solltet ihr euch den Kauf zweimal überlegen. In dem Fall ist der Titel nur interessant, wenn ihr im Freundeskreis ein paar ebenfalls interessierte Spieler habt. Senran Kagura-Fans und Solisten können mit dem Titel trotzdem ihren Spaß haben. Der Titel ist für kurzweilige Unterhaltung gut geeignet und bietet den typischen Senran Kagura-Humor. So flach der Titel – von den Brüsten der Charaktere abgesehen – auch sein mag, der Titel nimmt sich selbst nicht ernst. Mit dieser Formel punkten die Spiele schon seit Jahren erfolgreich bei den Fans.

Egal ob ihr im Multi- oder Singleplayer zockt – das Spiel belohnt euch mit mehr oder weniger vielen Münzen. Die könnt ihr investieren. Zum Beispiel in Kartenpakete, die ein wenig an Sammelkarten Boosterpacks erinnern. Von den Karten werdet ihr Unmengen benötigen, um eure Charaktere zu stärken, eure Waffen zu verbessern und neue Fähigkeiten zu erhalten. Wollt ihr eine Fähigkeit oder eine Waffe einsetzen, müsst ihr die erst über die entsprechende Karte freischalten. Karten gibt es in unterschiedlichen Seltenheitsstufen. Mit der Zeit werdet ihr vor allem reichlich doppelte Karten erhalten. Die könnt ihr für nötige Aufwertungen nutzen. Die ersten Verbesserungen sind noch relativ günstig. Mit der Zeit werden die Aufwertungen allerdings „teuer“. Vor allem im Multiplayer profitiert ihr ungemein von den Verbesserungen. Gegen die KI geht es auch ohne ganz gut.

Das Kartensystem macht in Kombination mit dem Gameplay Spaß. Natürlich solltet ihr hier keinen bis ins kleinste Detail ausgearbeitetes und durchdachtes Kampfsystem erwarten. Dafür eignet sich das Spiel wunderbar für entspannte Spielstunden. Ich mag es, Senran Kagura: Peach Beach Splash nach einem stressigen Tag zu starten und ganz entspannt noch ein paar Karten zu sammeln. Die Story ist vernachlässigbar, das Gameplay geht leicht von der Hand und das sommerliche Setting verbreitet gute Laune. Ideal, wenn es draußen Mal wieder trüb und trostlos ist.

Apropos trüb und trostlos – so in etwa sieht auch euer Geldbeutel aus, wenn ihr alle DLCs für das Spiel kaufen möchtet. Dafür müsst ihr verdammt tief in die Tasche greifen. Alle Erweiterungen kosten schlappe 341,94 Euro. So mancher hat diesen Betrag nicht einmal im Monat zum Leben übrig. Viele Erweiterungen sind zwar nur kosmetisch und das Spiel bietet auch ohne DLCs reichlich Content, aber die DLC-Politik bleibt trotzdem fragwürdig.

Senran Kagura: Peach Beach Splash Review (PC)

Mein Fazit:

Für Solisten ist Senran Kagura: Peach Beach Splash auch auf dem PC interessant. Leider ist der Multiplayer der PC-Version noch schlechter besucht als der der PlayStation 4-Fassung. Das Spiel ist kurzweilig, das Setting weiß zu Gefallen und das Gameplay ist angenehm. Es ist schade, dass das Game im Multiplayer so schlecht besucht ist. Der Mutliplayer und das kooperative Spiel aka Horde in Gears of War sind spaßig. Ohne Verabredung ist es allerdings fast unmöglich, Mitspieler zu finden. Was bleibt sind Offline Spielspaß und eine nette Optik. Die spielbaren Charaktere überzeugen – sowohl bei der Menge als auch bei der Auswahl, die getroffen wurde. Auch die Vielfalt der Wasserpistolen überzeugt. Dazu kommen das motivierende Sammelkartensystem, Jetpacks, der typische Senran Kagura Humor und reichlich Anpassungsmöglichkeiten wie Kleidung. Online ist zwar wenig los, aber ich spiele offline relativ häufig, obwohl ich bereits im letzten Jahr die PlayStation 4-Version bekommen habe. Auch die ist bei mir bis heute nicht abgeschrieben. Peach Beach Splash ist eines dieser Spiele, bei denen es sich gut entspannen lässt. Der Anspruch ist nicht zu hoch, das Gameplay hält bei Laune und gelegentlich bringt einen das Spiel zum Lachen, da es sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Bildquelle: Tamsoft

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