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Pathfinder: Kingmaker

Pathfinder: Kingmaker Vorschau – gamescom 2018

Entscheidungen an jeder Ecke

Eines der Rollenspiel-Highlights der gamescom ist zweifelsohne Pathfinder: Kingmaker gewesen. Das Spiel erscheint in Kürze und hat in Köln mein Interesse geweckt. Das Game ist ein klassisches Rollenspiel, welches auf der Pathfinder-Marke basiert. Pathfinder ist ein bekanntes und sehr erfolgreiches Pen-&-Paper-Rollenspiel. Diese Herkunft merkt ihr dem Spiel sofort an. Pathfinder: Kingmaker bietet Entscheidungen, soweit das Auge reicht. Die Entwickler sind sichtlich bemüht, der Pen-&-Paper-Vorlage gerecht zu werden. Die Demo lässt darauf hoffen, dass das tatsächlich gelungen ist. Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, hat eine richtig gute Figur gemacht.

Das Spiel dürfte vor allem für P&P-Fans und Liebhaber klassischer Rollenspiele interessant sein. Die Demo macht einen sehr komplexen Eindruck. Ihr bestimmt alles im Spiel – euren Charakter, eure Party, wie ihr euer Königreich aufbaut, erweitert und regiert bis hin zu den Beziehungen zu euren Gefährten. Pathfinder: Kingmaker ist keines dieser Spiele, die ihr einwerft und wenig später habt ihr auch schon den Dreh raus. In dieses Spiel werdet ihr reichlich Zeit investieren müssen und das ist auch gut so.

Reichlich Zeit haben auch die Entwickler in das Spiel investiert. Bevor die sich an die Arbeit gemacht haben, mussten sämtliche Teammitglieder die Kingmaker-Kampagne spielen und Erfahrung mit ihr sammeln. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für das CRPG.

In dem Spiel werdet ihr zum Herrscher und Abenteurer. Eure Handlungen prägen das Königreich. Werdet ihr zu einem Tyrann oder ein gerechter Herrscher? Ihr beginnt zunächst mit einem überschaubaren Reich. Mit der Zeit erobert ihr weitere Gebiete und vergrößert die Fläche eures Landes. In Diplomatie und Politik ist euer Geschick gefragt. Könnt ihr auf einem Schlachtfeld eure Truppen zum Sieg führen, oder gebt ihr gegenüber euren Nachbarländern ein schwaches Bild ab?

Diplomatie und Politik sind jedoch nicht alles. Ihr werdet als Abenteurer euer Königreich bereisen, Dungeons erkunden und vielen Charakteren begegnen. Pathfinder-Fans werden dabei zahlreichen bekannten Figuren über den Weg laufen. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Leben. Nicht jede scheinbar freundliche Begegnung ist tatsächlich eine. Macht euch auf Intrigen und hinterlistige Spielchen gefasst.

Da Pathfinder: Kingmaker ein sehr klassisch angehauchtes Rollenspiel ist, wird die Geschichte vor allem über Texte erzählt – die in der Demo überzeugt haben und von hoher Qaulität waren. Euch erwartet eine textlastige aber bis ins Detail ausgearbeitete Geschichte mit sehr viel Tiefgang.

Pathfinder: Kingmaker Vorschau

Mein Fazit:

Entscheidungsfreiheit schreiben sich inzwischen viele Spiele auf die Fahne. Oft ist diese Aussage aber kaum mehr als Marketing. Pathfinder: Kingmaker könnte hingegen selbst den Hexer alt aussehen lassen, wenn es um Entscheidungsfreiheit geht.

Das Spiel verspricht ein komplexes Rollenspiel auf Grundlage des Pathfinder Pen-&-Paper-Rollenspiels zu werden. Wenn ihr gern simple Rollenspielkost zockt, wird das Spiel möglicherweise nicht euren Nerv treffen. Ihr steht auf Rollenspiele, die der Bezeichnung Rollenspiel tatsächlich gerecht werden und in denen ihr wirklich festlegt, wie ihr euer Königreich aufbaut und regiert? Ihr scheut euch nicht davor in ein Spiel viele Dutzend Stunden zu investieren? Dann gehört Pathfinder: Kingmaker auf euren Schirm. Das Spiel erscheint am 25. September für PC und könnte sogar das Rollenspiel des Jahres werden.

Bildquelle: Owlcat Games

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