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Control Einsteigertipps

Das neueste Spiel aus dem Hause Remedy ist da: Control. Damit ihr stets die Kontrolle im Spiel behaltet, habe ich einige Control Einsteigertipps für euch zusammengestellt. Gerade in den ersten Spielstunden verzeiht das Spiel wenig. Der Schwierigkeitsgrad ist recht knackig, wenngleich nie unfair. Ich durfte bereits in den letzten Tag spielen und gebe einige meiner Erfahrungen in diesem Artikel an euch weiter.

Fähigkeitspunkte erhalten und Hinweise aus Sammelobjekten

Control erinnert mit dem Aufbau der Spielwelt ein wenig an die beliebte Dark Souls-Reihe. Auf den ersten Blick wirkt sie eher unscheinbar und klein. Tatsächlich lässt sich jedoch viel entdecken. Mit der Zeit werdet ihr Türen öffnen und Abkürzungen schaffen. Doch nicht nur dafür lohnt es sich, nicht stur der Hauptmission zu folgen. So könnt ihr in Kisten Materialien finden und hier und dort neue Fähigkeiten und Nebenaufgaben. Versteckte Orte  und Geheimnisse warten darauf, gefunden zu werden.

In den Sammelobjekten findet ihr teilweise sogar nützliche Hinweise. Einige machen euch auf interessante Dinge aufmerksam, andere bieten sogar Taktiken für Bosse und Hinweise zu Rätseln. Die Lösung der Rätsel versteckt sich oft auf Zeichnungen oder Symbolen in der Nähe. Vor allem Sammelobjekte der Kategorie „Forschung  und Aufzeichnungen“ sind eine Fundgrube für nützliches Wissen. Unter der Aufzeichnung Zischer-Sprengmeister erfahrt ihr zum Beispiel, dass das die einzigen Zischer sind, die Raketen nach euch werfen. Bei Rangern ist vermerkt, dass sie keine paranormalen Waffen gegen euch einsetzen.Über Zischer-Barrieren erfahrt ihr, wie diese schneller zu senken sind.

Ihr könnt keine Fähigkeitspunkte sammeln, indem ihr einfach Gegner tötet. Ihr erhaltet Fähigkeitspunkte nur, indem ihr Missionen macht. Daher lohnt es sich, auch die Nebenmissionen mitzunehmen.

Deckung und Bewegung sind die halbe Miete

Control ist zwar kein Deckungsspiel, aber es bietet reichlich Optionen, in Deckung zu gehen. Davon solltet ihr auch regen Gebrauch machen, indem ihr euch öfter duckt. Darüber hinaus zahlt sich Movement aus – sprich in Bewegung bleiben. Eure Gegner sind nämlich ebenfalls oft in Bewegung. Versteckt ihr euch in einer Ecke und wartet bis eure Waffe wieder geladen ist, könnte euch dies das Genick brechen. Daher bieten sich als Deckung auch vor allem solche Gegenden an, die ihr gut überschauen könnt und nicht unbedingt jene, die nach allen Seiten Angriffsfläche bieten.

Eine Kombination aus offensivem und defensivem Spielstil ist der Schlüssel. Steckt ihr Treffer ein, werdet ihr zwangsläufig in Bewegung sein müssen, um Lebensenergie von verletzten und getöteten Gegnern aufsammeln zu können. Lauft dabei aber nicht zu geradlinig.

Fähigkeitspunkte zu Spielbeginn verteilen

Control ist zwar kein Spaziergang, es wird aber mit den ersten Fähigkeitspunkten etwas leichter. Vor allem, wenn ihr diese geschickt verteilt. Aus der Erfahrung mit mehreren Spielständen rate ich dazu, in den ersten Stunden vor allem Punkte in mehr Leben, mehr Energie und Schleudern zu investieren. Zunächst solltet ihr ein bis zweimal Leben und Energie aufwerten – je nachdem wie ihr euch wohlfühlt. Dann kommt Schleudern. Schleudern gewinnt bei der ersten Verstärkung satte 25 Prozent mehr Schaden. Beim Psy-Schlag sind es nur 10 Prozent.

Schleudern geht immer. Auch wenn kein Objekt in der Nähe ist – Jesse reißt im Zweifelsfall einfach Material von der Wand. Darüber hinaus hat Schleudern noch einen weiteren charmanten Vorteil: Reichweite. Ihr erhaltet zwar früher im Spiel bereits Psy-Schlag, dafür müsst ihr jedoch nah an den Gegner ran. Bei stärkeren Feinden ist es nicht immer einfach, überhaupt unbeschadet in Angriffsreichweite zu gelangen. Dafür könnt ihr auch aus großer Entfernung dem Feind Gegenstände um die Ohren hauen – im wahrsten Sinne des Wortes. Später lernt Jesse noch andere nützliche Sachen, aber zunächst solltet ihr auf Schleudern vertrauen.

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Eine Weile nach Schleudern schaltet ihr Schild frei. Auch hier empfehle ich frühzeitig ein paar Fähigkeitspunkte zu investieren. Mit dieser Kombination spielt es sich deutlich entspannter. Beim Rest solltet ihr probieren und Erfahrungen sammeln. Welche Fähigkeiten verwendet ihr oft? Wie viel Lebenspuffer und Energie braucht ihr, um gut zurechtzukommen? Wer vorsichtig spielt, wird auch mit wenig Leben und Energie gut spielen können. Wer sehr impulsiv vorgeht und gern das offene Gefecht sucht, wird mit wenig Leben nicht sehr glücklich.

Haushalten mit Energie und Munition

Jesse hat eine ziemlich coole Waffe zur Verfügung, mit der ihr unendlich Munition zur Verfügung steht. Die sogenannte Amtswaffe. Es gibt natürlich einen Haken an der Sache. Habt ihr alle Schuss verbraucht, müsst ihr einige Sekunden warten, bis das Ding wieder aufgeladen ist. Auch die übernatürlichen Fähigkeiten wie Psy-Schlag und Schleudern stehen euch nicht unbegrenzt zur Verfügung. Sie verbrauchen Energie.

Ihr solltet also bei einem Kampf mit vielen Gegnern immer taktisch vorgehen. Verschafft euch einen Überblick über Umgebung und Gegner, statt direkt mitten ins Gefecht zu stürmen. Wo gibt es Deckung, um zwischendurch auf neue Munition zu warten und Energie zu regenerieren? Auch der Einsatz von Waffe und Kräften sollte überlegt sein. Gegner mit rotem Schild schadet ihr zum Beispiel mit Schleudern empfindlich. Die typischen 08/15 Zischer zerlegt ihr mit wenigen Treffern aus eurer Waffe. Später im Spielverlauf erhält eure Amtswaffe neue Formen und euch steht mehr Auswahl an Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung. Bedenkt, alle Formen teilen sich den Munitionsvorrat!

Das Spiel konfrontiert euch im Laufe der Zeit mit immer mehr Gegnertypen. Jeder hat Stärken aber auch Schwächen. Passt euch an und das Spiel wird viel angenehmer. Ihr könnt den Schwierigkeitsgrad vom Spiel nicht ändern. Daher ist es wichtig, mit den Fähigkeiten und Waffen von Jesse umgehen zu können.

Ist eure Energie vollständig aufgebraucht, dauert es einen Moment, bis diese regeneriert ist. Die Leiste ist in der Zeit rot und Energie kann nicht  verwendet werden. Verbraucht die Leiste daher nicht komplett.

Vernachlässigt nicht die Mods

Ihr werdet im Laufe der Zeit einige Mods finden. Ihr könnt diese über das Menü sowohl in eure Waffe verbauen als auch Jesse damit aufwerten. Hier solltet ihr euch an eurem Spielstil orientieren. Wenn ihr dazu neigt schnell und viel zu sterben, ist es sinnvoll mit Mods zäher zu werden und das Leben zu boosten. Ein Lebensregenartionsmod sollte sich für fast jeden Spieler auszahlen und daher Pflicht sein. Durch einen solchen erhaltet ihr von getöteten und verletzten Gegnern mehr Lebenspunkte zurück. Könnt ihr gut zielen, könnt ihr Headshot-Mods verbauen und so euren Schadensnoutput spürbar erhöhen. Nützlich ist, was eure Art zu spielen unterstützt und stärkt. Es nützt nichts, auf maximalen Schadensoutput zu setzen, wenn ihr ständig sterbt. Ihr tut euch im Gegenzug aber auch keinen Gefallen, wenn ihr ohnehin nicht dazu neigt ins Gras zu beißen, aber euch trotzdem noch mit mehr Leben aufpumpt.

Ihr könnt mehrere Mods verbauen und solltet dies auch unbedingt tun. Die Dinger sind stapelbar. Später erhaltet ihr eine ganze Reihe an Modifikationen. Werft regelmäßig einen Blick darauf, was ihr verbaut habt und neu gesammelt habt. Es gibt fünf Stufen von Mods: I bis V. Je höher die Stufe, desto besser der Mod. Mit der Zeit solltet ihr alte und schwache Mods ersetzen.

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Kontrollpunkte stellen euer Leben wieder her

In den ersten Spielstunden hat mir  dieser Kniff das Leben deutlich erleichtert. Geht ihr zu einem Kontrollpunkt, füllt sich der Lebensbalken von Jesse wieder auf. Nützlich, wenn ihr noch keine Mods habt und keine Fähigkeiten, um ihr Leben zu boosten. Später ist es nicht mehr nötig, diesen Trick zu verwenden, da es genug Alternativen gibt.

Kontrollpunkte und Aufzüge sind übrigens Checkpoints. Sterbt ihr, landet ihr entweder beim letzten Kontrollpunkt oder aber Aufzug. Je nachdem, wo ihr euch zuletzt befunden habt.

Gegenmaßnahmen des Rats

An Kontrollpunkten könnt ihr sogenannte Gegenmaßnahmen des Rates annehmen. Später haben die keine so große Relevanz mehr. Gerade  zu Spielbeginn könnt ihr so jedoch leicht an Mods kommen und so eure Auswahl erhöhen. Später  werden die Gegenmaßnahmen anspruchsvoller, aber  die erhaltenen Mods besser.

Bonustipp: Ihr könnt eine Gegenmaßnahme auch abbrechen wenn sie euch nicht gefällt und erhaltet dann eine neue zur Auswahl.

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Ohren auf!

Die Gegner in Control sind teilweise ziemlich gern in Bewegung. Es gibt aber einen einfachen Anhaltspunkt, ob noch welche in der Nähe sind: die Musik. Achtet also darauf, was da gerade ertönt. Läuft noch Kampfmusik, ist auch noch ein Gegner in der Nähe und Vorsicht geboten.

Nicht jeder Ort ist sofort zugänglich

Ihr werdet im Spielverlauf immer wieder auf Lootkisten und andere Dinge aufmerksam, die scheinbar nicht in eurer Reichweite liegen. Dies liegt am Spielprinzip. Jesse muss sich erst nach und nach ihre übernatürlichen Fähigkeiten erarbeiten. Mit dem Erhalt dieser Fähigkeiten eröffnen sich ihr  auch neue Weg. So kann sie sich mit Ausweichen quasi ein Stück nach vorn teleportieren. Kombiniert ihr dies mit einem Sprung vor dem Ausweichen, könnt ihr Abgründe überwinden. Erhaltet ihr die Fähigkeit zu schweben, könnt ihr auch abgelegene Orte erreichen oder welche, die keinen Zugang von unten haben. Ausweichen lässt sich übrigens verketten, weshalb ihr so teilweise an Orte kommt, die euch vermutlich erst später zugänglich sein sollten.

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Ihr erhaltet zudem im Spielverlauf mehrere Berechtigungsstufen. Jede Stufe lässt euch eine Reihe von entsprechenden Türen öffnen. Habt ihr die Karte für Stufe 2 erhalten, lassen sich sämtliche Stufe 2 Türen öffnen, mit Stufe 3 die Türen der Stufe 3, …

Zu NPCs zurückkehren

Im Verlauf des Spiels erhaltet ihr von NPCs Nebenmissionen. Gemeint sind hier jene NPCs, mit denen ihr Dialoge geführt habt. Wie bereits oben erwähnt, könnt ihr über Missionen Fähigkeitspunkte erhalten. Außerdem sind vor allem die späteren Nebenmissionen von der Story her interessant.

Folgende NPCs geben Quests: Emily, Arish, Ahti und Underhill.

Weitere Guides findet ihr hier:

Quelle: Eigene Recherche

Bildquelle: Eigene Screenshots aus Control

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